SC Lehr - Handball

Spielberichte Frauen 1

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Spielbericht vom 21.04.2012

TG Hofen – SC Lehr     20:21 (11:12)

Im letzten Saisonspiel war der SC Lehr zu Gast bei der TG Hofen. Bereits im Hinspiel stellte sich die TG als unangenehmer Kontrahent heraus, der nicht zu unterschätzen ist.
Der Beginn dieser Partie lief dann so gar nicht nach den Vorstellungen des SC Lehr und seinen vielen mitgereisten Fans. Bereits nach sechs Minuten wurden vier Bälle in die erste Welle geworfen, die aber nie ihren Adressaten fanden. Im Angriff war der SC zu ungeduldig und suchte zu oft einen verfrühten Abschluss. Häufig ein gefundenes Fressen für TG-Schlussfrau Eva Stegmaier, die zahlreiche Lehrer Würfe parierte und so ihre Mannschaft im Spiel halten konnte. Die immer stabiler werdende Deckung des SC bereitete den Hausherrinnen zwar erhebliche Probleme, aber trotzdem konnte die TG den Anschluss halten.
Nach dem Seitenwechsel starteten die Damen um Trainer Hans Müller dann besser in die Partie. Die Werferinnen warteten geduldiger auf ihre Chancen und auch im Torabschluss kehrte wieder mehr Sicherheit ein. Zwischenzeitlich konnten sich die Gäste sogar auf 15:20 absetzen. Es gelang der Mannschaft jedoch nicht diesen Vorsprung weiter auszubauen. Statt Sicherheit und Selbstvertrauen schlichen sich technische Fehler ein und mangelndes Rückzugsverhalten ermöglichte den Gastgeberinnen immer wieder einfache Tore. Am Ende konnte der SC seiner Rolle jedoch gerecht werden und dieses Spiel für sich entscheiden. Auch wenn das Spiel nicht schön anzusehen war, zählt am Ende eben doch nur das Ergebnis.
Unterm Strich ist der SC Lehr mit dem Ausgang dieser Saison sehr zufrieden. Als Aufsteiger den dritten Tabellenplatz zu belegen und damit nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer zu stehen ist mehr als jemand vor der Saison zu hoffen gewagt hätte.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Anika Binder (2), Jessica Buck (1), Martina Folli, Kathrin Kirste (2), Verena Kirste (3), Elena König (1), Annette Luib (5), Claudia Rennhack (1), Delia Rittmeyer (1), Greta Unseld (4/1) und Jeannette Wähner (1).

Wir, die erste Frauenmannschaft möchten uns bei allen Zuschauern, Fans, Sponsoren, dem Förderverein und natürlich der ganzen Handballabteilung ganz herzlich dafür bedanken, dass IHR uns immer unterstützt habt! Ohne EUCH wäre der Spielbetrieb nicht möglich, es gäbe keinen Kiosk, wir hätten keine Trainingsanzüge, und und und. Und in einer leeren Halle zu spielen, wäre natürlich nicht das gleiche wie in einer Lehrer-Halle zu spielen!

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 15.04.2012

SC Lehr – TSV Urach     28:23 (15:13)

Im letzten Heimspiel der Saison wollte sich der SC Lehr auch gegen den Tabellenführer aus Urach keine Blöße geben und weiterhin seine Heimstärke unter Beweis stellen. Doch bis das Spiel angepfiffen wurde, mussten sich alle etwas gedulden. Um 17:00 Uhr war kein eingeteiltes Schiedsrichtergespann in der Halle.
Trotz aller guten Vorsätze gestaltete sich die Anfangsphase eher nach dem Geschmack der Gäste. Ein 0:2-Rückstand war die Folge. Auch in den folgenden Minuten kam der SC noch nicht richtig in Tritt. Die Abwehr agierte zu passiv und im Angriff strahlten die Spielerinnen zu wenig Torgefahr aus. Die technisch starken Spielerinnen aus Urach nutzen diese Schwächen konsequent aus und konnten so ihre Führung bis zum 4:8 ausbauen. Dann fanden jedoch auch die Hausherrinnen ins Spiel. Aus einer immer sicherer werdenden Abwehr heraus holten sie sich Selbstvertrauen für den Angriff und mit einigen schnellen Toren in Folge gelang es dem SC mit einer 9:0-Serie den Spielstand auf 13:8 zu drehen. Die verbliebene Spielzeit in Hälfte eins gestaltete sich dann weitgehend ausgeglichen. Beim Seitenwechsel war noch völlig offen, welche Mannschaft sich am Ende als Sieger bezeichnen würde.
Nach dem Wiederanpfiff erwischten erneut die Gäste den besseren Start und konnten sich beim Stand von 16:17 erstmals wieder eine Führung erkämpfen. Die Spielerinnen aus Lehr steckten jedoch nicht die Köpfe in den Sand, sondern versuchten weiterhin ihr Spiel durchzuziehen, was Mitte der zweiten Halbzeit immer besser gelang. Besonders über die Rückraum- und Kreisspielerinnen kam Lehr immer wieder zum Torerfolg. Eine rote Karte gegen TSV Rückraumspielerin Anne Ebinger (46. Minute) schien die Gäste schließlich spielentscheidend zu schwächen. Auch Selma Selek im Lehrer Tor hatte mit zahlreichen Paraden – darunter sechs gehaltene Strafwürfe – entscheidenden Anteil am Lehrer Erfolg. Inzwischen konnte Lehr die letzten sechs Spiele für sich entscheiden und musste zudem in keinem Heimspiel die Halle als Verlierer verlassen.
Durch den überraschenden Patzer der SG Burlafingen/PSV Ulm gegen die HSG Fridingen/Mühlheim gelang dem SC Lehr der Sprung auf den dritten Tabellenplatz. Sollte der SC sein letzten Saisonspiel bei der TG Hofen gewinnen und gleichzeitig die MTG Wangen gegen die TSG Schnaitheim verlieren, würde der SC sogar an den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga teilnehmen.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Jana Unseld (Tor), Anika Binder (1), Jessica Buck, Martina Folli (3), Kathrin Kirste (6), Verena Kirste (2), Elena König, Annette Luib (9/2), Claudia Rennhack, Delia Rittmeyer (2), Greta Unseld (4/3) und Jeannette Wähner (1).

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 31.03.2012

SG Argental – SC Lehr     17:26 (12:13)

Gegen die SG Argental fanden die Damen aus Lehr nur schwer ins Spiel. Lange Phasen in der Abwehr ermöglichten es kaum das eigene Spiel zu entwickeln. Das häufig angezeigte Zeitspiel konnte die SG jedoch mit gut platzierten Freiwürfen noch erfolgreich gestalten. Zeitweise verhielt sich dann auch die Lehrer Abwehr zu passiv und ermöglichte immer wieder Rückraumwürfe, die häufig den Weg ins Tor fanden. Da im Angriff zusätzlich Chancen vergeben wurden, gestaltete sich die erste Halbzeit, was das Ergebnis betrifft, ausgeglichen. Dennoch war zu sehen, dass der SC Lehr in der Lage ist sich zu steigern und das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen.
Nach dem Seitenwechsel legte der SC von Beginn an eine Schippe drauf. Die Abwehr stand wieder gewohnt sicher und auch Torfrau Selma Selek konnte immer mehr Würfe, darunter vier Strafwürfe, entschärfen. Im Angriff entwickelte jede Spielerin mehr Zug zum Tor und auch die Kreisläuferinnen konnten immer besser eingesetzt werden. Die SG Argental hatte immer weniger entgegenzusetzen und brachte es in der zweiten Halbzeit auf gerade einmal fünf Tore. Trotz nach wie vor vieler vergebener Torwürfe, könnte sich der SC über 13:18 und 16:24 einen sicheren Vorsprung erspielen, der am Ende gut ausreichte um die Partie gegen das Tabellenschlusslicht mit 17:26 für sich zu entscheiden.
Mit diesem erneuten Erfolg behauptet die Mannschaft aus Lehr weiterhin den vierten Tabellenplatz.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Anika Binder, Jessica Buck, Martina Folli (5), Kathrin Kirste (2), Verena Kirste (4), Elena König (1), Annette Luib (7/1), Claudia Rennhack (3), Delia Rittmeyer (3), Greta Unseld (1/1) und Jeannette Wähner.

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 24.03.2012

HSG Fridingen/Mühlheim – SC Lehr     23:26 (8:13)

Nach der langen Anfahrt kam die Mannschaft des SC Lehr nur schwer in Tritt. Da jedoch auch die Gastgeberinnen viele Fehler machten, gestaltete sich die Anfangsphase sehr torarm, wobei der SC stets die Nase etwas vorne hatte. Die Führung hätte jedoch bedeutend höher sein müssen. Viele Bälle, die in die erste Welle gespielt wurden fanden ihren Adressaten nicht und auch im übrigen Spiel leisteten sich die Gäste zu viele technische Fehler. Die sehr jungen Spielerinnen der HSG zeigten sich jedoch trotz lautstarker Unterstützung unsicher und konnten diese Fehler nicht zu ihren Gunsten nutzen. Beim Stand von 8:13 wurden schließlich die Seiten gewechselt.
Nach dem Wiederanpfiff schaffte es der SC seine technischen Fehler zu minimieren und das gegnerische Angriffsspiel früher zu unterbrechen. Da sich nun jedoch im Torabschluss Schwächen zeigten, konnte die HSG, die immer wieder über den Kreis zum Erfolg kam, den Lehrer Vorsprung Tor um Tor verkürzen. Beim Stand von 20:21 war der Ausgang der Partie wieder völlig offen. Die Spielerinnen aus Lehr behielten in dieser Partie jedoch auch auswärts die Nerven und konnten mit zwei schnellen Kontertoren durch Martina Folli den Sieg perfekt machen.
Mit diesem Erfolg konnte sich der SC Lehr nun sogar auf den vierten Tabellenplatz hocharbeiten.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Anika Binder (1), Jessica Buck, Martina Folli (4), Kathrin Kirste (1), Verena Kirste (2), Elena König (3), Annette Luib (7/1), Claudia Rennhack (1), Delia Rittmeyer (1), Greta Unseld (2/1) und Jeannette Wähner (4).

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 18.03.2012

SC Lehr – TSG Schnaitheim     32:19 (15:10)

Im vorletzten Heimspiel der Saison, reiste mit der TSG Schnaitheim eine Mannschaft aus dem hinteren Tabellenfeld an die Donau. Ein Grund für den SC Lehr besonders aufmerksam zu spielen, da gerade die Mannschaften, die mit dem Rücken zur Wand stehen sämtliche Kräfte mobilisieren um nicht mit dem Abstiegskampf in Verbindung zu geraten.
Trotz der Warnung erwischte der SC Lehr einen schlechten Start. Chancen wurden vergeben und auch in der Abwehr wurde nicht konsequent genug gearbeitet. In der ersten Halbzeit musste Lehr außergewöhnlich viele Rückraumtore hinnehmen. Dadurch war es die TSG, die immer leicht in Führung lag. Beim Stand von 6:6 konnten die Gastgeberinnen erstmals den Ausgleich erzielen und dann sogar mit 7:6 in Führung gehen. Von diesem Zeitpunkt ab schien sich das Blatt zu wenden. Der SC gewann an Sicherheit und konnte von den Rückraumpositionen so viel Druck auf die gegnerische Abwehr ausüben, dass sich große Räume für die Kreisläuferinnen auftaten, die diese auch zu nutzen wussten. Bis zum Seitenwechsel erspielte sich der SC Lehr eine 15:10-Führung.
Auch nach dem Wiederanpfiff erwischen die Gäste aus Schnaitheim den besseren Start und konnten auf 15:14 verkürzen. Die Mannschaft um Trainer Hans Müller fand jedoch schnell wieder zurück zu ihrem Spielfluss und ließ den Gästen kaum Torchancen. Durch schnelles Spiel und gutes Zusammenspiel zwischen den einzelnen Spielerinnen konnte die Führung weiter ausgebaut werden. Über 21:15 und 27:17 steuerte der SC einem sicheren Sieg entgegen. Am Ende zeigte sich wieder, dass die Spielerinnen des SC Lehr in der Lage sind über 60 Minuten das Tempo hoch zu halten um somit in der zweiten Halbzeit den Gegner überlaufen zu können. Mit einem deutlichen 32:19-Heimerfolg bleibt der SC vor heimischer Kulisse nach wie vor ungeschlagen.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Jana Unseld (Tor), Anika Binder (1), Jessica Buck, Martina Folli (4), Kathrin Kirste (3), Verena Kirste (4), Elena König (1), Annette Luib (7), Claudia Rennhack, Delia Rittmeyer (2), Greta Unseld (7/4) und Jeannette Wähner (3).

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 10.03.2012

HSG Ebersbach/Bünzwangen – SC Lehr     19:26 (11:12)

Der SC Lehr startete optimistisch in die Partie und agierte von Beginn an aus einer guten Abwehr heraus. Allerdings konnten die vielen Ballgewinne nicht mit Toren belohnt werden, da viele lange Pässe nicht den Weg zu ihrem Adressaten fanden. Daher gestaltete sich das Ergebnis in den ersten Spielminuten ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnten sich absetzen. Die HSG Ebersbach/Bünzwangen legte von Beginn an ein sehr hohes Tempo vor, was der SC jedoch gut mitgehen konnte. Beim Stand von 6:7 konnten die Gäste erstmals drei Tore in Folge erzielen und sich somit leicht absetzen. Die Hausherrinnen bissen sich in dieser Phase die Zähne an der guten Lehrer Defensive aus. Bis zum 7:12 verlief die Partie dann ganz nach dem Geschmack der Mannschaft aus Lehr, ehe sie den Fanden verloren und den Gasteberinnen einfach Tore ermöglichten. Der 11:12-Anschlusstreffer zum Pausenpfiff war die Folge.
Nach dem Seitenwechsel war es dann erneut die HSG, die über ein Tor und den damit verbundenen Ausgleich jubeln konnte. Die Damen des SC Lehr fanden jedoch ihrerseits schnell zurück in die Partie und erkämpften sich ihre Fünf-Tore-Führung (18:13) zurück. Besonders die Rückraumspielerinnen konnten sich immer wieder mit viel Zug zum Tor durchsetzen. Ebersbach machte sich mit technischen Fehlern das Leben selbst schwer, wovon der SC mit schnellen Toren profitieren konnte. Beim 17:20 kamen die Gasgeberinnen zwar noch einmal etwas heran, auf Lehrer Seite zweifelte zu diesem Zeitpunkt jedoch kaum einer mehr am zweiten Auswärtssieg in der laufenden Saison. Mit zunehmender Spieldauer schien die HSG ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen zu müssen, was Lehr entgegen kam. Am Ende einer sehr fairen Partie mit lediglich einer Zeitstrafe, konnte die Mannschaft einen 26:19-Erfolg feiern und damit die HSG Ebersbach/Bünzwangen in der Tabelle hinter sich lassen.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Anika Binder, Jessica Buck, Martina Folli (3), Kathrin Kirste (6), Verena Kirste (7), Elena König (1), Annette Luib (2), Claudia Rennhack (2), Delia Rittmeyer, Greta Unseld (3/1) und Jeannette Wähner (2).

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 04.03.2012

SC Lehr – TB Neuffen     25:21 (11:11)

Dem SC Lehr war bereits vor dem Spiel klar, dass diese Partie kein Selbstläufer werden würde. Gewarnt durch die Hinspielniederlage und die Tatsache, dass der TB Neuffen gegen den Abstieg kämpft, startete der SC konzentriert in die Partie und konnte die Anfangsphase klar dominieren. Bis auf 4:1 konnten sich die Gastgeberinnen absetzen, ehe der TB ins Spiel fand. Bis zum 7:7 war die Partie von vielen technischen Fehlern und Ballverlusten auf beiden Seiten geprägt. Eine sehr starke Selma Selek im Lehrer Tor verhinderte mit ihren Paraden (darunter sechs von neun gehaltene Strafwürfe), dass die Mannschaft gar noch vor dem Pausenpfiff ins Hintertreffen geraten konnte. Zu den eigenen Fehlern kam beim SC Lehr dann auch noch Pech dazu, indem der Ball trotz Block noch ins Tor ging oder Abpraller direkt in den Händen der Gegnerinnen landeten. Beim Stand von 11:11 wurden schließlich die Seiten gewechselt und in der Kabine machte Trainer Hans Müller seinen Spielerinnen klar, dass sie in den zweiten 30 Minuten noch eine Schippe drauflegen müssten, um einen erneuten Heimsieg feiern zu können.
Nach Wiederanpfiff schaffte es der SC sich eine kleine 15:14-Führung zu erspielen, ehe diese dann durch schnelle einfache Tore auf 19:14 ausgebaut werden konnte. In dieser Phase war deutlich zu sehen, dass der SC seinen Gegnerinnen physisch überlegen war. In der zweiten Halbzeit spielte Youngster Martina Folli eine sehr starke Abwehr auf der vorgezogenen Mitteposition. Für alle erfreulich findet sie generell immer besser ins Team und zum Lehrer Spiel. Ab der 45. Minute schrumpfte der Vorsprung des SC dann zusehends bis auf 21:19 zusammen. Der TB konnte durch einlaufende Spielerinnen immer wieder die Abwehrreihen der Gastgeberinnen überwinden. In den letzten Minuten stelle Gästetrainer Ulrich von Petersenn dann auf eine offensive Abwehr um, was jedoch nicht den gewünschten Erfolg brachte. Im Gegenteil: Lehr baute die Führung weiter aus und konnte am Ende einen verdienten 25:21-Erfolg feiern.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Anika Binder (1), Martina Folli (4), Kathrin Kirste, Verena Kirste (1), Elena König (1), Annette Luib (4/1), Claudia Rennhack (3), Delia Rittmeyer (1), Greta Unseld (6/4) und Jeannette Wähner (4).

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 25.02.2012

MTG Wangen – SC Lehr     33:26 (20:8)

Ohne Trainer und mit drei fehlenden Spielerinnen mussten die Damen des SC Lehr nach Wangen, zum derzeit Drittplatzierten, fahren.
Die ersten Spielminuten gestalteten sich ausgeglichen und seitens der Gäste konnten immer wieder die Kreisläuferinnen schön in Szene gesetzt werden. Auch in der Abwehr begann der SC sicher. Beim Stand von 5:4 für die MTG musste Verena Kirste wegen einer Zeitstrafe vom Platz und ab diesem Zeitpunkt hörte Lehr quasi auf zu spielen. Der Angriff wirkte ideenlos und wenn sich die Mannschaft eine Torchance erarbeiten konnte, wurde diese leichtfertig vergeben, was Wangen mit schnellen Gegenstoßtoren zu bestrafen wusste. Auch die Abwehr arbeitete nicht mehr konsequent und der SC schaffte es nicht die starken Rückraumspielerinnen der Gastgeberinnen in den Griff zu bekommen. Da der SC in Durchgang eins nicht mehr zurück ins Spiel fand, kam die MTG Wangen über 14:4 zu einer sehr hohen 20:8-Halbzeitführung.
Trotz deutlicher Worte von Martina Gatys, die für diese Partie das Coaching übernommen hatte, begann die zweite Halbzeit so wie die Erste aufgehört hatte. Erst nach einem 14-Tore-Rückstand (25:11) fand der SC in der 40. Minute zurück ins Spiel und schaffte es in der Abwehr zu kämpfen, konsequent zuzupacken und auch im Angriff wieder die Kreisspielerinnen clever einzusetzen. Der SC Lehr startete jedoch viel zu spät mit seiner Aufholjagd und konnte lediglich zum 33:26-Endstand verkürzen.
Klar ist, dass es nicht ausreicht 20 Minuten Handball zu spielen. Die vielen vergebenen Torchancen und eine zu lange inkonsequent arbeitende Abwehr bescherten dem SC Lehr eine deutliche Auswärtsniederlage.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Jana Unseld (Tor), Anika Binder, Martina Folli (2), Kathrin Kirste (3), Verena Kirste (3), Elena König (5), Elena Kramer (2), Claudia Rennhack (3), Delia Rittmeyer (1), Greta Unseld (3/2) und Jeannette Wähner (4).

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 14.02.2012

SC Lehr – TG Nürtingen     24:31 (13:18) / Verbandspokal

Gegen die TG Nürtingen, den aktuell sechstplatzierten der Dritten-Liga konnten die Damen des SC Lehr völlig befreit aufspielen. Ziel war es lediglich so lang wie möglich mitzuhalten und sich nicht „abschlachten“ zu lassen.
Trotz der zwei Klassen Unterschied begannen die Spielerinnen des SC mutig und selbstbewusst. Besonders die Abwehr stand von Beginn an sicher und unterband konsequent das Nürtinger Angriffsspiel. Im eigenen Angriff konnten in der ersten Halbzeit besonders die Kreisläuferinnen immer wieder in Szene gesetzt werden, die ihre Chancen sicher im gegnerischen Tor unterbringen konnten. Auch konnten technische Fehler der TG in schnellen Tempogegenstößen bestraft werden. So gestalteten sich die ersten 20 Minuten ausgeglichen und die Gastgeberinnen blieben bis zum 10:12 Zwischenstand auf Tuchfühlung. Die verbliebene Zeit der ersten Halbzeit gehörte dann jedoch den schnellen Gästen aus Nürtingen, die diese Schwächephase souverän ausnutzten und sich bis zum Seitenwechsel eine komfortable 13:18-Führung erspielen konnten.
Nach dem Wiederanpfiff versuchten die Gastgeberinnen den Rückstand noch einmal zu verkleinern, was die immer besser stehende gegnerische Abwehr jedoch zu verhindern versuchte. Anspiele zu den Kreisläuferinnen waren jetzt seltener möglich. Dafür hatten die Außenspielerinnen mehr Platz und überzeugten durch hohe Treffsicherheit. Die TG Nürtingen hatte besonders in der zweiten Hälfte etwas Pech im Abschluss und vergab einige freie Würfe. Nach 60 Spielminuten stand in einer fairen Partie mit nur vier Zeitstrafen die TG als erwarteter Sieger fest, die sowohl bei der Spielübersicht als auch in der Physis dem SC Lehr etwas voraus hat.
Für den SC Lehr war es trotz der Niederlage ein Grund zum Feiern, da die an sich gestellten Erwartungen und Ziele weit übertroffen wurden und sich die Mannschaft um Trainer Hans Müller gut verkauft hat.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Jana Unseld (Tor), Anika Binder, Jessica Buck (1), Martina Folli (2), Kathrin Kirste (2), Verena Kirste (2), Elena König (2), Annette Luib (1), Claudia Rennhack (3), Delia Rittmeyer (1), Greta Unseld (6/3) und Jeannette Wähner (4).

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 12.02.2012

SC Lehr – TG Biberach     21:21 (6:8)

Nach nur wenigen Spielminuten stand bereits fest, dass sich bei dieser Begegnung zwei sehr starke Abwehrreihen gegenüber standen. Mit ein Grund weshalb im ganzen Spiel und besonders in der ersten Halbzeit so wenig Tore erzielt werden konnten. Auch beide Torhüterinnen fanden gut in die Partie und entschärften zahlreiche Bälle.
Die erste Halbzeit gestaltete sich sehr offen und beide Mannschaften machten deutlich, dass sie die Halle als Sieger verlassen möchten. Nach bereits 15 Spielminuten war auf der Anzeigentafel ein mageres 3:3 zu lesen, ehe der SC Lehr mit 4:3 in Führung gehen konnte. Seitens des SC Lehr klappte das Zusammenspiel zwischen Rückraum- und Kreisspielerinnen nicht wie gewohnt und es waren häufig Einzelaktionen, die zum Torerfolg führten. In einer sehr hektischen Phase zum Ende der ersten Halbzeit gingen die Gastgeberinnen zu schludrig mit ihren Chancen um und dadurch schafften es die Biberacherinnen erneut den Ausgleich zu erzielen und konnten sich zur Halbzeitpause sogar eine 6:8-Führung erspielen.
Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Partie nach wie vor offen, wobei der SC ständig einem Rückstand hinterherlaufen musste. Anspiele an den Kreis gelangen in Durchgang zwei jedoch besser und auch die Abwehr konnte ihre gute Leistung aufrechterhalten. Durch die vielen vergebenen Torchancen, mit anschließenden Gegenstößen, ermöglichten es die Damen um Trainer Hans Müller den Gästen aus Biberach sich sechs Minuten vor Schluss mit 17:21 abzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt meinten viele schon die erste Heimniederlage der Saison erleben zu müssen. Durch zwei Zeitstrafen gegen Biberach – eine davon resultierte aus der Verhinderung eines Lehrer Freiwurfs – schwächte sich die TG selbst und in Überzahl gelangen Jeannette Wähner zwei wichtige Treffer von Rechtsaußen, die jeden in der Halle noch einmal hoffen ließ. Als Biberach dann auch noch einen Strafwurf am Tor vorbei setzte und Lehr im Anschluss direkt den 20:21-Anschlusstreffer erzielen konnte, war in den letzten beiden Minuten wieder völlig offen, wer die Halle als Sieger verlassen würde. Nach einem erneuten Ballgewinn erzielten die Hausherrinnen eine Minute vor Spielende den 21:21-Ausgleichstreffer. Auch die genommene Auszeit von TG-Trainer Peter Engel erbrachte nicht den gewünschten Erfolg und so hatte der SC 15 Sekunden vor Spielende gar die Möglichkeit zum Sieg. Ein Foul an Verena Kirste wurde jedoch nicht mit dem fälligen Strafwurf belohnt, weshalb sich am Ende beide Mannschaften mit einem Punkt begnügen mussten. Fest steht, dass die Damen des SC Lehr auch nach diesem Spiel zuhause ungeschlagen sind.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Jana Unseld (Tor), Anika Binder, Martina Folli (1), Martina Gatys (3/3), Kathrin Kirste (1), Verena Kirste (7), Elena König (1), Annette Luib (8), Claudia Rennhack (1), Delia Rittmeyer (2) und Jeannette Wähner (1).

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 21.01.2012

TSV Heiningen – SC Lehr     22:25 (10:14)

Ausgerechnet beim Herbstmeister und Titelanwärter TSV Heiningen ist den Handballerinnen des SC Lehr in der Württembergliga der erste Auswärtserfolg der Saison gelungen. Mit 25:22 überraschten die SC-Damen eine Woche nach dem 21:21 im Bezirksderby gegen Burlafingen damit auch ihren Trainer Hans Müller. Der hatte unter der Woche den Druck von seiner Mannschaft genommen, indem er sagte, dass man in Heiningen nicht punkten muss. Lehr spielte daraufhin locker auf. Gestützt auf eine "exzellent haltende" (Müller) Torhüterin Selma Selek, baute der SC den Vorsprung bis Mitte der zweiten Hälfte auf sechs Tore aus. "Am Ende haben wir uns dann mit einem 25:22 ins Ziel gerettet", sagte Müller, der zugab, dass auch eine Portion Glück dabei war, bis der Aufsteiger auswärts die ersten Zähler unter Dach und Fach gebracht hatte.
Lehr ist nun bis zum 12. Februar spielfrei. Dann kreuzt der aktuelle Tabellenführer Biberach in der Halle Nord auf – zuhause ist der SC übrigens noch ungeschlagen.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Jana Unseld (Tor), Anika Binder (2), Jessica Buck, Martina Folli (2), Kathrin Kirste (2), Verena Kirste (4), Elena König, Annette Luib (5), Claudia Rennhack (1), Delia Rittmeyer, Greta Unseld (1/1) und Jeannette Wähner (4).

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 15.01.2012

SC Lehr – SG Burlafingen/Post SV Ulm     21:21 (12:12)

Die Handballerinnen des SC Lehr sind in der Württembergliga zuhause weiterhin ungeschlagen. Für einen Sieg hat es im Derby gegen die SG Burlafingen/Ulm aber nicht gereicht. 21:21 trennten sich die Teams in der gut besuchten Halle Nord. Trainer Hans Müller war aber mit dem Unentschieden zufrieden. „Am Ende hatten wir Pech", stellte Müller fest, der Burlafingen attestierte, "cleverer gespielt zu haben".
Das SC-Team hielt gegen die erfahrenen SG-Werferinnen gut mit, was vor allem der Leistung der überragenden Selma Selek im SC-Tor zu verdanken war. Sie entschärfte zahlreiche freie Würfe und hielt ihr Team damit im Spiel. Allerdings gingen die Lehrer mit den sich bietenden Chancen zu schludrig um und leisteten sich zu viele Fehlpässe im Spiel nach vorne. Es gelang keinem Team, sich abzusetzen. Immer wieder wechselte im Spielverlauf die Führung. Nach einem Burlafinger Doppelschlag und einem verwandelten Siebenmeter lag der SC in der 40. Minute 13:16 zurück. Dies war gleichzeitig die höchste Führung eines Teams in der gesamten Partie. In Unterzahl kam Lehr zum 17:17 und ging anschließend wieder in Führung (18:17). Bis zum 21:20 hatte der Abstand Bestand. Nach zwei vergebenen Chancen auf Seiten der Gäste, darunter ein Siebenmeter, schien Lehr der sichere Sieger zu sein. Dem SC gelang es aber nicht, die Entscheidung herbeizuführen. Stattdessen musste man 20 Sekunden vor dem Ende noch den Ausgleich hinnehmen. In den verbleibenden Sekunden hatte der SC aber noch einmal die Chance zum Sieg. Gästetorhüterin Michaela Burghardt konnte den letzten Wurf abwehren und es stand ein gerechtes Unentschieden.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Jana Unseld (Tor), Anika Binder (1), Martina Folli (1), Martina Gatys (3/3), Kathrin Kirste (3), Verena Kirste (3), Elena König, Annette Luib (4), Claudia Rennhack (1), Delia Rittmeyer (1) und Jeannette Wähner (4).

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 13.12.2011

SC Lehr – TV Nellingen 2     25:20 (14:13) / Verbandspokal

Lehr sorgt im HVW-Pokal für eine große Überraschung
Nach den beruflich-, krankheits- und verletzungsbedingten Absagen einiger Spielerinnen, trat der SC Lehr mit einem deutlich verkleinerten Kader das HVW-Pokalspiel gegen den TV Nellingen 2 an. Auf Lehrer Seite machte man sich vorab kaum Hoffnungen dieses Spiel für sich zu entscheiden, da der TV eine Liga höher auf einem guten vierten Platz steht.
Die Anfangsphase der Partie gestaltete sich sehr ausgeglichen und bis zum Stand von 7:6 erzielten beide Mannschaften quasi abwechselnd ihre Treffer. Starke zehn Minuten der Gastgeberinnen ermöglichten Lehr erstmals einen kleinen 12:8 Vorsprung. In der Abwehr ging der SC konzentriert und aggressiv aber stets fair (keine Zeitstrafe in 60 Minuten) zur Sache und versuchte das Nellinger Angriffsspiel früh zu unterbinden, was über weite Strecken auch gelang. Im Angriff schaffte es Verena Kirste erneut ein ums andere Mal ihre Gegenspielerin zu überwinden und sich so eine gute Wurfgelegenheit zu verschaffen. Nach einer Auszeit der Gäste verlor der SC Lehr etwas den Faden, was der sehr jungen gegnerischen Mannschaft den 14:13-Anschlusstreffer kurz vor dem Pausenpfiff ermöglichte.
Nach dem Wiederanpfiff baute Lehr zunächst seine Führung auf 17:13 aus, ehe auch der TV Nellingen 2 zurück in die Partie fand. Beide Mannschaften duellierten sich wieder auf Augenhöhe. Beim Stand von 19:18 war der Ausgang der Partie wieder völlig offen. Durch einen abgefangenen und im Gegenstoß sicher verwandelten Ball, gelang SC Spielerin Kathrin Kirste in dieser Phase ein sehr wichtiges Tor. Auch die zwischenzeitliche offensive Manndeckung des TV zahlte sich nicht aus und Lehr konnte sich weiter absetzen. Gestützt auf zwei sehr gut aufgelegte Torhüterinnen (fünf von sieben gehaltene Strafwürfe), brachte der SC Lehr das Spiel sicher zu Ende und steht nach diesem überraschenden Sieg unter den besten acht Mannschaften des HVW-Pokals.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Jana Unseld (Tor), Anika Binder, Jessica Buck (1), Martina Folli (3), Kathrin Kirste (4/1), Verena Kirste (5), Elena König (1), Annette Luib (3), Greta Unseld (6/6) und Jeannette Wähner (2).

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Spielbericht vom 11.12.2011

SC Lehr – TG Hofen     29:25 (11:11)

Im Spiel gegen den Tabellenelften aus Hofen musste die Mannschaft des SC Lehr früh erkennen, dass der Sieg kein Selbstläufer werden würde. In der kompletten ersten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe. In dieser Phase konnte sich Rückraumspielerin Verena Kirste immer wieder durch Einzelaktionen eine Wurfgelegenheit verschaffen. Auch das Anspiel an Kreisläuferin Annette Luib funktionierte in den meisten Fällen. Die TG Hofen konnte in Halbzeit eins durch die vielen gegebenen Strafwürfe den Anschluss halten.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunächst nicht. Keine der beiden Mannschaften konnte sich vorentscheidend absetzen. Erst ab der 45. Minute gelang es dem SC Lehr sich einen kleinen Vorteil zu verschaffen. Großen Anteil daran hatte Torfrau Selma Selek, die fünf Strafwürfe entschärfen konnte. Beim Stand von 24:21 konnte der Gastgeber drei Tore in Folge erzielen und sich einen vorentscheidenden 27:21-Vorsprung erkämpfen. Mit dem Sieg schon vor Augen schlichen sich besonders in der Abwehr Nachlässigkeiten ein, was Hofen eine Ergebniskosmetik zum 29:25-Endstand ermöglichte.
Soll am kommenden Dienstag im HVW-Pokal der TV Nellingen 2 besiegt werden, muss jedoch eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt werden.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Jana Unseld (Tor), Anika Binder, Martina Folli (2), Martina Gatys (6/6), Kathrin Kirste (3), Verena Kirste (5), Elena König, Elena Kramer, Annette Luib (5), Delia Rittmeyer, Claudia Rennhack (3), Greta Unseld (3) und Jeannette Wähner (2).

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Spielbericht vom 04.12.2011

SC Lehr – HSG Ebersbach/Bünzwangen     29:20 (13:11)

In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei dem der SC allerdings immer in Führung bleiben konnte. Aus einer sehr stabilen und aggressiven 3-2-1-Formation gelang es unserer Mannschaft sehr gut, die Kreise des Gegners sehr frühzeitig zu stören und den Spielaufbau schon im Keim zu ersticken. Vergebene Siebenmeter-Strafwürfe, hektisch verworfene Bälle in der ersten Welle führten dann zu einem moderaten Pausenstand von 13:11 Toren
Aber gleich nach der Pause zogen die Lehrer auf 15:11 davon – ein Vier-Tore-Vorsprung war geschafft! Prompt folgte eine Schwächephase unserer Mädels und die Gegner konnten zum 15:15 ausgleichen. Was nun folgte war eine One-Woman-Show von Jana Unseld, die das Lehrer Tor förmlich zubetonierte. So konnte der SC Lehr Tor um Tor davonziehen und auch verdient in dieser Höhe 29:20 gewinnen.
Allerdings war dieser Sieg sehr teuer erkauft. Carina Fischer zog sich Mitte der zweiten Halbzeit eine schwere Verletzung am linken Knie zu. Von hier aus alles Gute verbunden mit der Hoffnung, dass sich die Verletzung doch nicht als so schlimm herausstellen könnte.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Jana Unseld (Tor), Anika Binder (1), Carina Fischer, Martina Folli, Martina Gatys (3/1), Kathrin Kirste, Verena Kirste (1), Elena König, Elena Kramer (3), Annette Luib (8), Claudia Rennhack (3), Greta Unseld (7/3) und Jeannette Wähner (3).

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 27.11.2011

SC Lehr – HSG Fridingen/Mühlheim     32:24 (15:7)

Aus einer offenen Abwehr heraus setzte der SC Lehr die Gäste von Beginn an unter Druck und konnte immer wieder das drohende Zeitspiel erzwingen. Die daraus resultierenden vorschnellen Abschlüsse fanden den Weg häufig nicht ins Tor und konnten seitens des SC in Tempogegenstöße verwandelt werden. Aus dem Positionsangriff heraus fanden die Hausherrinnen häufig Kreisläuferin Annette Luib, die sicher einnetzen konnte. Die Defensive des SC Lehr arbeitet konzentriert und hatte wenig Mühe mit dem statischen Angriff der HSG. Lediglich die gegnerische Kreisläuferin forderte die Abwehr in dieser Phase. So konnten der SC mit einer komfortablen 15:7-Führung in die Pause gehen.
Nach dem Seitenwechsel konnten die Gastgeberinnen vier Tore in Folge erzielen, womit die Vorentscheidung bereits gefallen war. Lehr erzielte schnelle Treffer, Fridingen/Mühlheim wirkte ideenlos gegen die gute Lehrer Abwehr. Über 21:10 und 29:13 baute der SC die Führung weiter aus. Erst als Annette Luib in der 54. Minute nach der dritten Zeitstrafen die rote Karte sah, geriet die Deckung etwas aus den Fugen und erlaubte den Gästen zu viele einfache Tore. Auch im Abschluss schlichen sich Unkonzentriertheiten ein. Obwohl die HSG noch auf 32:24 verkürzen konnte, feierte der SC Lehr am Ende einen ungefährdeten Sieg.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Jana Unseld (Tor), Anika Binder (1), Carina Fischer (1), Martina Gatys (5/5), Kathrin Kirste (3), Verena Kirste (4), Elena König, Elena Kramer, Annette Luib (7), Claudia Rennhack (4), Delia Rittmeyer (1), Greta Unseld (4) und Jeannette Wähner (2).

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 20.11.2011

TSG Schnaitheim – SC Lehr     25:20 (12:9)

Obwohl sich die Damen aus Lehr fest vorgenommen hatten von Beginn an alles zu geben und mit viel Tempo Druck auf die Abwehr der TSG zu machen, kamen sie nur schleppend ins Spiel. Da jedoch auch den Hausherrinnen nicht alles gelingen konnte, gestalteten sich die ersten 15 Spielminuten ausgeglichen und torarm (4:4). Bis zum Pausenpfiff war es dann die TSG Schnaitheim, die sich kontinuierlich steigern und so Tor um Tor absetzen konnte. Trotz einer überwiegend guten Abwehrleistung fehlte Lehr im Angriff der Spielwitz und die nötige Ruhe um die gegnerische Abwehr zu überwinden. Beim Stand von 12:9 wurden sie Seiten gewechselt.
Nach einer deutlichen Kabinenanspreche von SC-Trainer Hans Müller startete die Mannschaft besser in die zweite Hälfte und schaffte sogar den 14:15-Anschlusstreffer. Anstatt jedoch von diesem Aufwind zu profitieren, verfielen die Spielerinnen wieder ins alte Muster: ungenaue Pässe, voreilige Torwürfe und inkonsequentes Abwehrverhalten zogen sich durch die Mannschaft. Besonders TSG-Spielerin Susanne Fischer machte Lehrs Abwehr mit ihren zehn Treffern das Leben schwer. Bereits in der 50. Minute war abzusehen, das Schnaitheim dieses Spiel nicht mehr aus der Hand geben würde.
Nach der dritten Niederlage in Folge und inzwischen 6:8 Punkten steht Lehr derzeit auf dem neunten Tabellenplatz.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Anika Binder, Jessica Buck, Carina Fischer (1), Martina Folli, Martina Gatys (3/3), Kathrin Kirste (3), Verena Kirste (4), Elena König, Elena Kramer (2), Annette Luib (5), Claudia Rennhack, Greta Unseld (1) und Jeannette Wähner (1).

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 18.11.2011

SC Lehr – SG Kickers/Sindelfingen 2     abgesagt / Verbandspokal

Das für Freitagabend geplante Pokalspiel gegen den Tabellenführer der Württembergliga Nord wurde am Donnerstagabend von der SG abgesagt. Da das Spiel nicht mehr neu angesetzt wird, erreichte der SC kampflos die dritte Runde und ist damit die letzte Mannschaft die den Bezirk im Verbandspokal vertritt.

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Spielbericht vom 12.11.2011

TG Biberach – SC Lehr     24:22 (12:10)

Nach einer unnötigen Niederlage in Neuffen ging es dieses Wochenende nach Biberach zum Tabellenführer, der durch sein letztes Ergebnis gegen Heiningen mit 30:17 Toren aufhorchen ließ. Mit alle Mitteln wollte man versuchen, besser ins Spiel zu finden, als dies in Neuffen der Fall war. Und das gelang anfangs recht gut, die Lehrer setzten sich frech mit 2:0 ab.
Ab da schlichen sich dann wieder Leichtsinnsfehler im Abschluss, in der Ballannahme und bei der Ballzirkulation ein. Nach zehn Minuten hatten die Biberacherinnen den Spieß zum 2:5 umgedreht, sie konnten fünf Treffer in Folge erzielen. Aber dieses Mal steckte man den Kopf nicht in den Sand und konnte sich immer wieder heran kämpfen (4:5, 9:9). Die Seiten wurden beim Stand von 10:12 gewechselt, Biberach hat sich als das technisch versierte und abgebrühtere Team präsentiert, die Lehrer glänzten durch eine konsequente Deckung.
Lehr konnte in der zweiten Halbzeit noch einmal gefährlich zum 13:14 aufschließen, schaffte es aber letztlich nicht, die Oberhand zu gewinnen. Beim 17:23 zehn Minuten vor Schluss schien die Sache gelaufen! Plötzlich ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft – leider zu spät! Das gute Schiedsrichtergespann pfiff die Begegnung, die sehr fair verlaufen war (je zwei Zeitstrafen), schließlich beim Endstand von 24:22 ab.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Jana Unseld (Tor), Anika Binder (1), Carina Fischer (2), Martina Folli, Martina Gatys (5/4), Kathrin Kirste (3), Elena König, Elena Kramer (2), Annette Luib (5), Claudia Rennhack (2), Delia Rittmeyer, Greta Unseld und Jeannette Wähner (2).

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 06.11.2011

TB Neuffen – SC Lehr     28:26 (18:10)

In sein zweites Auswärtsspiel startete der SC Lehr sehr hektisch und unkonzentriert. Die Anfangsminuten waren durch ungenaue Zuspiele und vorschnelle Abschlüsse gekennzeichnet. Auch im Verlauf der gesamten ersten Hälfte schafften es die Damen um Trainer Hans Müller nicht ins Spiel zu finden. Von den schnellen Damen aus Neuffen wurde der SC regelrecht überrollt. Mangelndes Rückzugsverhalten seitens der Gäste hatte außerdem zur Folge, dass die gegnerischen Konterläuferinnen unbedrängt auf’s Lehrer Tor werfen konnten. Warum der SC einen derart schlechten Start erwischte, ist Trainer und Mannschaft bis heute unklar, zumal die letzten drei Spiele sicher gewonnen werden konnten und sich die Spielerinnen dort Selbstvertrauen holen konnten. Bereits zur Pause lag der SC Lehr vermeintlich chancenlos mit 10:18 zurück.
Auch nach dem Wiederanpfiff war es das gleiche Bild. Der TB Neuffen spielte und Lehr hatte das Nachsehen. Erst in der 40. Minute schien ein Rück durch die Mannschaft aus Lehr zu gehen. Sie setzte sich in der Abwehr den Gastgeberinnen konsequenter und entschlossener entgegen und auch im Angriff konnten leichte und schnelle Tore erzielt werden. Besonders die Einwechslung von Carina Fischer, die in dieser Phase nach Belieben traf, machte sich bezahlt. Lehr verkürzte so Tor um Tor und konnte sogar den 25:25-Ausgleichstreffer erzielen. Am Ende reichten die Kräfte jedoch nur für ein enttäuschendes 26:28-Endergebnis.
Auf diese Weise musste der Liganeuling erfahren, dass 20 starke Minuten nicht ausreichen, um in der Württemberg-Liga erfolgreich mitzuspielen.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Jana Unseld (Tor), Anika Binder, Carina Fischer (8/1), Martina Folli, Kathrin Kirste (4), Verena Kirste (1), Elena König (1), Elena Kramer, Annette Luib (5), Claudia Rennhack (4), Delia Rittmeyer (2), Greta Unseld (1/1) und Jeannette Wähner.

Bericht des Gegners     Bilder des Gegners

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Spielbericht vom 30.10.2011

SC Lehr – MTG Wangen     34:26 (17:10)

Beide Mannschaften fanden gut in die Partie und versuchten mit schnellem Tempohandball den Gegner unter Druck zu setzen. Nach nur zehn Spielminuten stand es bereits 7:5 für den SC Lehr. In den folgenden Minuten schafften es die Gastgeberinnen, sich dank einer unglaublich starken Abwehrleistung auf 12:6 abzusetzen und dem Gegner kaum Erfolg versprechende Wurfgelegenheiten zu ermöglichen. Im Angriff klappte besonders das Zusammenspiel zwischen Rückraum- und Kreisspielerinnen hervorragend und auch im Abschluss bewiesen die Damen von Trainer Hans Müller höchste Konzentration und Abschlussstärke. Die MTG Wangen wirkte hingegen ideenlos im Angriff und scheiterte immer wieder an der bestens aufgelegten Selma Selek im Lehrer Tor. Bis zum Halbzeitpfiff war Lehr eindeutig die spielbestimmende Mannschaft und konnte sich verdient mit 17:10 in die Pause verabschieden.
Nach dem Seitenwechsel schaffte es der SC den Abstand noch einmal auf 23:13 zu vergrößern, bevor auch die MTG den Weg zurück ins Spiel fand. Bedingt durch häufige Unterzahlsituationen stand die Abwehr der Hausherrinnen nicht mehr so sicher wie zuvor und auch die Gäste kamen über ihre Kreisläuferin mehrmals zum Torerfolg. Auch die Trefferquote vom Siebenmeterpunkt (ein Treffer bei vier versuchen) ließ beim SC zu wünschen übrig. Wangen profitierte von diesem Durchhänger und konnte beim Stand von 26:21 sogar auf fünf Tore herankommen. Dank drei gehaltener Strafwürfe in Folge und einem weiterhin schnellen Spiel nach vorne schaffte es der SC jedoch zurück ins Spiel zu kommen und am Ende einen verdienten und ungefährdeten 34:26-Erfolg zu feiern. Der SC Lehr ist somit nach wie vor zuhause ungeschlagen und kann eine Miniserie von drei gewonnen Spielen in Folge vorweisen.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Anika Binder (1), Carina Fischer (2), Martina Folli, Kathrin Kirste (4), Verena Kirste (3), Elena König, Elena Kramer (5), Annette Luib (9/1), Claudia Rennhack (3), Delia Rittmeyer (3), Greta Unseld (3), Sina Wahl und Jeannette Wähner (1).

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Spielbericht vom 16.10.2011

SC Lehr – SG Argental     28:10 (14:4)

Mit voll besetzter Bank und hoch motiviert startete der SC Lehr in die Partie gegen den Tabellenletzten aus Argental. Die Hausherrinnen hatten sich vorgenommen mit schnellem Spiel zu einfachen Torchancen zu kommen, was über weite Strecken auch gut funktionierte. Die Lehrer Defensive arbeitete von der ersten Minute an konsequent und ließ dadurch dem Gegner kaum die Möglichkeit aufs Tor zu werfen. Argental lief sich immer wieder in der Abwehr fest und musste häufig und unvorbereitet aus der zweiten Reihe abschließen, da Zeitspiel drohte. Durch viele Tempogegenstöße konnte Lehr sich Tor um Tor absetzten und bereits beim Stand von 10:3 in der 15. Minute glaubte kaum einer mehr daran, dass dieses Spiel noch verloren gehen könnte. Bis zur Pause (14:4) konnten die Gastgeberinnen den Vorsprung sogar noch weiter ausbauen und befreit in die zweite Halbzeit starten.
Nach dem Seitenwechsel war das Bild nicht anders. Die Abwehr des SC arbeitete gut und auch bei den gut platzierten Torwürfen hatten die Torhüterinnen der SG Argental fast immer das Nachsehen. Auch vom Siebenmeterpunkt konnte Martina Gatys eine hundertprozentige Quote vorweisen. Tor um Tor bauten die Damen um Trainer Hans Müller so den Vorsprung aus und kamen am Ende zu einem verdienten, aber völlig unspektakulären 28:10-Erfolg. Nach dem dritten Spieltag in der Württemberg-Liga steht der SC nun auf Rang 4 in der Tabelle.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Anika Binder (1), Carina Fischer (2), Martina Gatys (7/5), Martina Folli, Kathrin Kirste (7), Verena Kirste (2), Elena König, Elena Kramer, Annette Luib (1), Claudia Rennhack (2), Delia Rittmeyer (2), Greta Unseld (4) und Sina Wahl.

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 02.10.2011

SC Lehr – TSV Heiningen     23:17 (10:8)

Gegen den Gast aus Heiningen startete der SC Lehr mutig und versuchte gleich von Beginn an Tempo im Spiel nach vorne zu machen. Das Konzept schien aufzugehen und nach 15 Spielminuten konnten sich die Damen um Trainer Hans Müller bereits mit 7:3 absetzen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wurden jedoch auch die Gäste stärker und der Lehrer Vorsprung schmolz Tor um Tor. Besonders über die rechte Außenposition wurden Heiningen zu viele Torwürfe ermöglicht. Beim Stand von 8:7 hatte der TSV sogar den Ausgleichstreffer in der Hand, der jedoch nicht den Weg ins Tor fand. Bis zum Pausenpfiff konnte Lehr einen dünnen Zwei-Tore-Vorsprung verteidigen.
Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beiden Mannschaften ein Duell auf gleicher Ebene und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. Die Hausherrinnen legten stets vor, die Gäste zogen nach. Lediglich beim 14:14 musste Lehr den Ausgleichstreffer hinnehmen. Dass sich der SC in dieser Phase nicht vorentscheidend absetzen konnte, lag besonders an der schlechten Chancenverwertung. Zu viele freie Würfe konnten nicht im gegnerischen Tor untergebracht werden. Hinzu kamen mehrere unglückliche Entscheidungen, des alleine pfeifenden Schiedsrichters, die den Spielfluss empfindlich störten. Über 16:14 und 19:16 gelang es dem SC Lehr trotzdem die Gegnerinnen auf Abstand zu halten. Besonders positiv fiel auf, dass die Mannschaft in entscheidenden Situationen die Nerven behielt und auch unter Druck zum Torerfolg kommen konnte. Wie bereits zu Beginn, konnte der SC auch in den Schlussminuten das Tempo noch einmal erhöhen und so zu einem verdienten 23:17-Erfolg kommen. Vor etwa 200 Zuschauern feierten Mannschaft und Trainer den ersten Sieg in der noch jungen Württemberg-Liga.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Anika Binder (1), Carina Fischer (2), Martina Gatys (2/2), Kathrin Kirste (2), Verena Kirste (1), Elena König, Elena Kramer (5), Annette Luib (5), Claudia Rennhack (3), Greta Unseld (2), Sina Wahl und Jeannette Wähner.

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Spielbericht vom 24.09.2011

SG Burlafingen/Post SV Ulm – SC Lehr     31:25 (12:12)

Der SC Lehr startete nervös in die Partie und lag bereits nach wenigen Minuten 5:1 hinten. Erst nach und nach stabilisierte sich die Abwehr und auch im Angriff konnten die Chancen besser verwertet werden. Mit dem Treffer zum 7:7 konnte der SC erstmals ausgleichen und lieferte sich fortan einen offenen Schlagabtausch mit den Gastgeberinnen. Die Tatsache, dass sich auch bis zur Pause keine Mannschaft absetzen konnte, ließ auf ein weiterhin spannendes Derby in der zweiten Halbzeit hoffen.
Nach dem Seitenwechsel war es wieder die Mannschaft aus Burlafingen, die den besseren Start erwischte und auf 17:13 davonziehen konnte. Zu viele Pässe landeten in den Armen der Gegner und besonders Eva Dahm machte der Lehrer Defensive zu schaffen. Der SC Lehr kämpfte sich jedoch zurück und holte Tor um Tor auf. Auch Dank einer starken Selma Selek im Lehrer Tor konnte die Mannschaft um Trainer Hans Müller in der 50. Minute sogar mit 22:24 in Führung gehen. In den letzten Minuten verloren die Gäste dann jedoch völlig grundlos den Faden und brachten es lediglich auf ein Tor in zehn Minuten. Burlafingen nutze diese schwache Phase geschickt aus und konnte durch viele schnelle Tore zu einem deutlichen Ergebnis kommen. Für den Liganeuling aus Lehr geht die Niederlage gegen das gut eingespielte Team aus Burlafingen zwar in Ordnung, jedoch spiegelt das deutliche Ergebnis nicht den eigentlichen Spielerlauf wieder.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Anika Binder, Jessica Buck, Martina Gatys, Kathrin Kirste (5), Verena Kirste (3), Elena König, Elena Kramer (1), Annette Luib (2), Claudia Rennhack (2), Delia Rittmeyer, Greta Unseld (6/2), Sina Wahl und Jeannette Wähner (6).

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Spielbericht vom 16.09.2011

SC Lehr – TSF Ludwigsfeld     25:20 (14:9) / Verbandspokal

Im Spiel gegen die klassenhöhere TSF Ludwigsfeld legte der SC Lehr einen Start nach Maß hin. Vor 250 Zuschauern gingen die Hausherrinnen mit 1:0 in Führung und konnten diese fortan sogar weiter ausbauen. Die Lehrer Abwehr stand von Beginn an sicher und machte dem Ludwigsfelder Angriff das Leben schwer. Nur selten kamen die Gäste über den Kreis zum Torerfolg. Der SC verstand es hingegen seine Kreisläufer häufig in Szene zu setzen und auch besonders Rückraumspielerin Carina Fischer zeigte sich treffsicher und wurfvariabel. Bis zum Pausenpfiff konnten sich die Gastgeberinnen so eine komfortable Fünf-Tore-Führung erspielen.
Nach dem Seitenwechsel kassierte der SC gleich zwei Zeitstrafen in Folge und musste so in doppelter Unterzahl angreifen. Dass jedoch auch in dieser Zeit ein Tor gelang, zeigte den Willen das Spiel für sich entscheiden zu wollen. Lediglich in Lehrs schwachen zehn Minuten Mitte der zweiten Halbzeit konnten die Gäste auf 19:16 verkürzen. Trotz häufiger Unterzahl Situationen ließ das Team von Trainer Hans Müller nichts mehr anbrennen und nutzte die vielen technischen Fehler Ludwigsfelds um den ersten Sieg der Saison zu feiern.
Trainer und Mannschaft warten nun gespannt darauf, wer der Gegner in der zweiten Pokalrunde sein wird.

Es spielten: Selma Selek (Tor), Anika Binder, Jessica Buck, Carina Fischer (7), Martina Gatys (1/1), Kathrin Kirste (3), Verena Kirste, Elena König (4), Elena Kramer (1), Annette Luib (5), Claudia Rennhack (2), Delia Rittmeyer, Greta Unseld und Jeannette Wähner (2).

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