Spielberichte Frauen 2

Spielbericht vom 15.04.2012
HSG Lonsee/Amstetten – SC Lehr 2 22:27 (12:10) / Bezirkspokal
Das Bezirkspokalfinale begann ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen und so stand es nach zehn Minuten 3:3. Im weiteren Spielverlauf nutze Lonsee die sich bietenden Chancen deutlich besser als Lehr. Durch technische Fehler ermöglichte man der HSG in der 20. Minute eine 7:4-Führung. Bereits zwei Minuten später musste HSG-Trainer Bantleon seiner Mannschaft eine Verschnaufpause gönnen. Den konditionellen Vorteil nutze der SC prompt, um in der 25. Minute den 8:9-Anschlusstreffer zu erzielen. Da man aber die beiden Konhäuser Schwestern wie schon im Rückspiel in der Liga nicht unter Kontrolle brachte und selbst wieder gute Chancen, insbesondere von der Siebenmeterlinie, liegen ließ, musste man wie schon am Samstagabend mit einem Rückstand in die Halbzeitpause gehen.
Auch die zweite Halbzeit begann wie im Halbfinale, Lehr legte einen Blitzstart auf’s Parkett und ehe der HSG ein Treffer gelang, war das Spiel mit drei Lehrer Toren zum 12:13 gedreht. Im weiteren Verlauf waren beide Mannschaften wieder gleich auf, jetzt traf Lonsee wieder zwei Mal zur letzten Führung des Spiels. Von nun an bestimmt Lehr das Geschehen auf dem Feld. Über die schnelle Mitte wurden Lonseer Treffer postwendend egalisiert. Bis zum 18:19 in der 45. Minute konnte Lonsee noch mithalten. In den letzten 15 Minuten gelang es dem SC die Lonseer Kreisanspiele nahezu zu unterbinden. Zwar merkte man jetzt auch den Lehrerinnen an, dass sie bereits am Samstagabend gespielt hatte, dennoch war man konditionell der HSG überlegen und konnte mit absolutem Siegeswillen die Führung kontinuierlich ausbauen. Auch vom zwischenzeitlichen 20:21-Anschlusstreffer der HSG zeigte sich der SC Lehr unbeeindruckt und spielte ruhig und clever den am Ende doch noch deutlichen Sieg nach Hause. Beim 22:27 waren die 60 Minuten um und die beiden Unparteiischen setzten hinter ihre souveräne Leistung den Schlusspfiff, der im Lehrer Jubel aber dann doch völlig unterging.
Vielen Danke für die klasse Unterstützung durch die Lehrer Fans an beiden Tagen.
Mit den beiden Pokalsiegen bleibt die Württembergligareserve seit über vier Monaten ohne Punktverlust!
Durch den Pokalsieg belohnte sich die Zweite dann doch noch für die gute Saisonleistung mit der Teilnahme am HVW-Pokal in der kommenden Saison.
Es spielten: Kerstin Klose (Tor), Hannah Bensch (5/4), Julia Egle (1), Jennifer Fekete (3), Sandra Glöggler (3), Lara Hönig (2), Elena Kramer (8/1), Anke Prinz, Leonie Rittmeyer (1), Sara Scheuing (1) und Annika Schmid (3/2).

Spielbericht vom 14.04.2012
PTA Bregenz – SC Lehr 2 15:20 (10:9) / Bezirkspokal
Mit breiter Brust und der unglaublichen Siegesserie von 13 Spielen ging der SC selbstbewusst ins Spiel gegen den Favoriten aus Vorarlberg.
Die ersten zehn Spielminuten verschlief der SC etwas, agierte im Angriff zu ideenlos und in der Abwehr nicht konsequent genug. So konnte sich die PTA eine 3:1-Führung erspielen. In den kommenden Minuten stellte sich die Abwehr dann mehr und mehr auf den Bregenzer Angriff ein und kam so in Ballbesitz. In dieser Phase ließ der SC aber zu viele Chancen liegen und auch Bregenz hatte mit Latten- und Postentreffern Pech im Abschluss. So fanden bis zur 16. Minute gerade einmal zwei weitere Bälle den Weg ins Tor (4:2). Im weiteren Verlauf nutzen die Vorarlbergerinnen die sich bietenden Torchancen deutlich besser und konnten ihre Führung auf 7:3 ausbauen. Weiter davonziehen ließen die SClerinnen die PTA aber nicht mehr. Die Abwehr stand jetzt sicher und ließ fast keine Torchancen mehr zu. Fand doch ein Ball den Weg auf das Lehrer Tor, konnte Kerstin Klose diesen oft abwehren. Über die erste und zweite Welle gelang die Aufholjagd und beim 9:9 kurz vor der Pause war das Spiel wieder völlig offen.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit knüpfte Lehr gleich wieder an die letzten Minuten der ersten Halbzeit an. Die PTA fand im Angriff kein Mittel gegen die sehr gut stehende Lehrer Abwehr. Im Angriff erspielte sich der SC über gute Kombinationen zwischen Rückraum und Kreis oder durch Einzelaktionen zahlreiche Torchancen, die jetzt auch konsequent in Tore umgewandelt wurden. Mit fünf Toren in Folge zog der SC langsam auf 16:11 (45.) davon. Eine kurze Lehrer Schwächephase ermöglichte es Bregenz in der 51. Minute noch einmal zum 14:17 zu verkürzen. Ab der 53. Minute (15:18) sah Bregenz die Felle davonschwimmen, die PTA suchte überhastet den Torabschluss, was gefundenes Fressen für die Lehrer Abwehr war. Durch zwei Kontertore stellte Lehr bereits in der 58. Minute den 15:20-Endstand her. Mit dem Schlusspfiff der beiden sehr guten Schiedsrichter mussten die Vorarlbergerinnen bereits im Halbfinale die zweite Pokalverteidigung begraben. Spielerisch konnte der SC Lehr insbesondere in der zweiten Halbzeit überzeugen und zog mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient ins Finale gegen die HSG Lonsee/Amstetten ein. Die HSG hatte sich bereits am Nachmittag mit einem ungefährdeten 34:13-Erfolg gegen den HC Lustenau den Einzug ins Finale gesichert.
Es spielten: Kerstin Klose (Tor), Julia Egle (3), Jennifer Fekete, Sandra Glöggler (8), Lara Hönig (1), Elena Kramer (5/1), Anke Prinz (1), Nadine Ruhland, Sara Scheuing (1) und Annika Schmid (1/1).

Spielbericht vom 24.03.2012
TSB Ravensburg – SC Lehr 2 18:21 (11:10)
Im letzten Saisonspiel ging es für die Frauen 2 nach Ravensburg. Um auch noch das letzte Fünkchen Hoffnung auf einen Aufstiegs- oder Relegationsplatz zu wahren, musste ein Sieg her. Vorgenommen hatten wir uns, wie auch in den letzten Spielen, konzentriert und mit einer starken Abwehr ins Spiel zu starten.
Dies gelang uns jedoch in keinster Weise. Die Abwehr machte es den Ravensburgerinnen nicht gerade schwer zum Torerfolg zu kommen und im Angriff scheiterten wir mit fast jedem Wurf an der gut haltenden Ravensburger Torfrau. Über ein 11:8 konnten wir immerhin bis auf ein Tor zur Halbzeitpause herankommen.
Auch der Start in die zweite Halbzeit lieferte dasselbe Bild und lies nicht auf eine Besserung auf Seiten des SC Lehr hoffen. Trotzdem stand die Mannschaft weiter zusammen und brachte somit ab der 50. Minute die erhoffte Wende. Die Abwehr stand viel besser zusammen und nun konnte man auch den Willen das Spiel zu Gewinnen wieder sehen. In den letzten zehn Minuten gelang uns das erste Mal der Führungstreffer. Ravensburg hielt aber dagegen und konnte immer den Anschluss halten. Lediglich in den letzten zwei Minuten gelang es uns über ein 17:20 bis zum 18:21 einen Drei-Tore-Vorsprung herauszuspielen und somit den Sieg mit nach Hause zu nehmen.
Leider konnte auch Lonsee/Amstetten und Dornbirn/Schoren an diesem Wochenende punkten. Somit stehen wir am Ende der Saison nur auf dem dritten Tabellenplatz. Zwar Punkgleich mit Dornbirn, jedoch müssen wir im direkten Vergleich den Kürzeren ziehen!
Positiv ist jedoch, dass wir in der Rückrunde jedes Spiel gewinnen konnten.
Bedanken möchten wir uns vor allem bei den Zuschauern die uns oft zahlreich bei den Heimspielen an den Samstagabenden unterstützt haben und natürlich an unseren Trainer Bjeko, der aus uns die Mannschaft gemacht hat, die wir heute sind!!!
Am 14. und 15. April steht dann noch das letzte Highlight der Saison an: Das Final Four um den Bezirkspokal. Allerdings meinte es Fortuna nicht gut mit Lehr und so bekam der SC im Halbfinale, nach Lindau im Viertelfinale, den zweiten Landesligisten zugelost.
Es spielten: Kerstin Klose (Tor), Tanja Prinz (Tor), Hannah Bensch (1), Jennifer Fekete (1), Sandra Glöggler (3), Elena Kramer (7/1), Madeleine Kramer (1), Anke Prinz (1), Christina Rinkel (1), Leonie Rittmeyer (1), Sarah Scheuing und Annika Schmid (5/2).

Spielbericht vom 17.03.2012
SC Lehr 2 – TV Gerhausen 19:16 (10:7)
Am späten Samstagabend reiste mit dem TV Gerhausen der direkte Tabellennachbar nach Lehr. Gerhausen belegte den dritten Platz der Tabelle mit einem Punkt Unterschied zum SC Lehr auf Platz vier. Für beide Mannschaften war somit klar, dass sie das Spiel gewinnen müssen, um noch weiter im Kampf um den Aufstieg mitmischen zu können.
Mit der Warnung von Trainer Robert Bjekovic im Hinterkopf, nicht wie so oft die ersten zehn Minuten zu brauchen, um ins Spiel zu finden, gingen wir dieses Mal hochkonzentriert ins Spiel. Konsequent wurde in der Abwehr zugepackt und im Angriff wurden die Chancen geduldig herausgespielt. Auch die von Beginn an stehende Manndeckung auf Sandra Glöggler war kein größeres Problem. Durch die fehlende Abwehrspielerin boten sich für den restlichen Lehrer Angriff größere Lücken. Die meisten Torchancen wurden sicher verwandelt und so kamen wir über 2:2, 6:4 zum 10:7-Halbzeitstand.
Nach der Pause wollten wir diesen Drei-Tore-Vorsprung in den ersten zehn Minuten kontinuierlich ausbauen, um möglichst so schnell wie möglich alles klar zu machen. Dies gelang uns leider nicht und beim 12:13 konnten die Gäste vom Blautopf wieder in Führung gehen. Dadurch ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen. Zu diesem Zeitpunkt fand der Gerhauser Angriff kein Mittel um die Lehrer Abwehr zu knacken. Trotz mangelnder Siebenmeterausbeute gelang es Gerhausen nicht, uns vom Weg abzubringen. So konnte am Ende ein hochverdienter 19:16-Erfolg gefeiert und mit Gerhausen der Tabellenplatz getauscht werden.
Vielen Dank an die zahlreichen Zuschauer, die uns bei diesem so wichtigen Spiel so toll und lautstark angefeuert haben.
Am kommenden Wochenende steht nun das Finale im Rennen um den Aufstiegs- und Relegationsplatz an. Zum letzten Saisonspiel geht es zum TSB Ravensburg. In diesem Spiel ist wiederum ein Sieg Pflicht, um den dritten Tabellenplatz halten zu können. Sollten sich Lonsee (gegen Gerhausen) und/oder Dornbirn (in Wiblingen) noch Ausrutscher erlauben, ist sogar noch die Meisterschaft drin!
Es spielten: Kerstin Klose (Tor), Tanja Prinz (Tor), Hannah Bensch, Julia Egle, Jennifer Fekete, Sandra Glöggler (3), Elena Kramer (5/1), Madeleine Kramer (4/1), Nadja Kuzma, Anke Prinz, Christina Rinkel (1), Leonie Rittmeyer (2) und Annika Schmid (4/1).
Bericht des Gegners
Nochmal um alles ging es am vorletzten Punktspiel der Damen in Lehr. Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts und kämpften in der Abwehr um jeden Ball. Deshalb stand es nach sieben Minuten auch erst 1:1. Dann fand der Gegner jedoch besser ins Spiel und nutzte seine Chancen. Im Gegenzug biss man sich immer wieder in der 6:0 Deckung fest, weshalb man dann mit 4:9 hinten lag. Durch drei Tore von Moni Mayer konnte der Rückstand bis zur Halbzeit dann jedoch auf drei Tore verkürzt werden.
Motiviert kamen die Mädels aus der Kabine und legten auch gleich los wie die Feuerwehr. Beim Stand von 14:13 konnte der TVG sogar in Führung gehen. Konditionelle Schwächen und der krankheitsbedingte Ausfall von Jana Heinkel machte diese Führung rasch wieder zunichte und man musste sich letztendlich mit einem 16:19 zufrieden geben.
Beim letzten Saisonspiel am kommenden Wochenende muss ein Sieg gegen die HSG Lonsee/Amstetten her damit noch ein theoretischer zweiter Platz zu erreichen ist.
Quelle: www.tv-gerhausen-1900.de

Spielbericht vom 11.03.2012
SC Lehr 2 – TSV Lindau 23:21 (14:9) / Bezirkspokal
In der 4. Runde des Bezirkspokals wartete auf die Damen aus Lehr eine schwierige Aufgabe. Mit dem TSV Lindau reiste der aktuell Siebtplatzierte der Landesliga an die Donau. Nur noch einen Sieg vom Final Four entfernt, hatte die Mannschaft um Trainer Robert Bjekovic gegen den klassenhöheren TSV nichts zu verlieren und konnte ohne Druck aufspielen.
Die Gastgeberinnen schafften es von Beginn an aus einer stabilen Abwehr heraus Bälle zu erobern und diese in schnelle Toren zu verwandeln. Über 3:1, 7:4 und 12:6 konnte sich der SC Tor um Tor absetzen. Die Führung hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn die Torchancen konsequenter genützt worden wären. Durch die zu diesem Zeitpunkt unerwartete Führung, konnte Spielerinnen aus der A-Jugend die Möglichkeit gegeben werden, gegen einen Landesligist Spielerfahrungen auch ohne „erfahrenere“ Spielerinnen zu sammeln. Bis zum Pausenpfiff konnte die Führung zwar nicht weiter ausgebaut, die Gäste aber auf Distanz gehalten werden.
Nach dem Seitenwechsel erlaubten sich die Gastgeberinnen viele technische Fehler, wodurch der TSV Lindau seinen Rückstand nach und nach aufholen konnte. Auch die Abwehr der Gäste hatte sich stabilisiert und besser auf das Lehrer Angriffsspiel eingestellt. Trotz einer komfortablen 20:16-Führung, machte sich unter den SC-Spielerinnen Nervosität und Hektik breit, was sich in unvorbereiteten Würfen und einer schlechten Chancenauswertung äußerte. Beim 20:20 schaffte der TSV erstmals den Ausgleich, bevor die Gäste vom Bodensee in der 53. Minute sogar mit 20:21 in Führung gehen konnten. Die verbleibende Spielzeit war an Spannung kaum zu überbieten. Beide Mannschaften kämpften nach besten Möglichkeiten um den Einzug ins Final Four. Nach dem Ausgleichstreffer des SC Lehr war den Gästen kein weiteres Tor mehr vergönnt. Stattdessen konnte Lehr noch zwei Bälle im gegnerischen Tor unterbringen und am Ende einen verdienten 23:21-Erfolg feiern.
Es spielten: Kerstin Klose (Tor), Tanja Prinz (Tor), Hannah Bensch (1), Jessica Buck (3), Julia Egle (1), Jennifer Fekete, Sandra Glöggler (3), Elena Kramer (6/3), Madeleine Kramer, Leonie Rittmeyer, Nadine Ruhland und Annika Schmid (7/4).

Spielbericht vom 16.02.2012
HSG Lonsee/Amstetten – SC Lehr 2 24:25 (17:14)
Zurück im Aufstiegsrennen
Zu ungewohnter Zeit, ging es am Donnerstagabend zum Tabellenführer und Landesligaabsteiger nach Amstetten. Mit den Erfolgen der letzten Wochen im Rücken stand einer Wiedergutmachung für die deutliche 20:29-Hinspielniederlage eigentlich nichts im Weg. Allerdings musste man auf vier Stammspielerinnen verzichten, was die Aufgabe nicht gerade erleichterte. Die A-Jugendliche Nadine Ruhland ergänzte die Mannschaft.
Die Partie begann dann auch nicht gerade erfolgsversprechend. Die Gastgeberinnen legten einen Start nach Maß hin und ehe auch die SClerinnen im Spiel waren, stand es bereits 4:1. Auch im weiteren Verlauf gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Durch schlampige Kreisanspiele oder leichtfertig vergebene Torchancen brachte man die HSG immer wieder in Ballbesitz. Bei Stand von 7:4 in der zehnten Spielminute hatte Trainer Robert Bjekovic genug gesehen und nah seine Auszeit. Die Auszeit zeigte ihre Wirkung, im Angriff kombinierte man jetzt besser und nutzte die sich bietenden Möglichkeiten um zum Torerfolg zu kommen. In der Abwehr stand man aber ungewohnt offen und so hatte die HSG leichtes Spiel und konnte ein ums andere Mal durch ihre einlaufende Außenspielerin, oder aus dem Rückraum zum Torerfolg kommen. Folglich hatte sich der Rückstand beim 11:7 sogar noch vergrößert. Wachgerüttelt durch einige gute Paraden von Kerstin Klose im Lehrer Tor, besannen sich jetzt auch ihre Vorderleute und so konnte man nach 22 Minuten zum 11:11 ausgleichen. Auf den Lehrer Lauf reagierte der nun der HSG-Trainer mit seiner Auszeit und hatte damit vollen Erfolg. Lonsee legte jetzt einen 5:0-Lauf hin und alles deutete auf einen ähnlichen Ausgang wie im Hinspiel hin. Mit Unterstützung der Lehrer Zuschauer gelang es wenigstens bis zur Pause noch auf 14:17 zu verkürzen.
Nach deutlicher Halbzeitansprache kamen die Lehrerinnen wesentlich besser in die zweiten 30 Minuten und legten jetzt selbst einen 6:0-Lauf hin. Durch die Umstellung in der Abwehr wurde die HSG-Rückraumschützin Ute Konhäuser quasi ausgeschaltet und auch der Außenspielerin gab man keinen Raum mehr um an den Kreis einzulaufen. In dieser Phase wirkte das Spiel der HSG ideen- und einfallslos. Die Folge waren unplatzierte Rückraumwürfe die leichte Beute für Lehrs Schlussfrau waren. Doch auch der SC leistete sich im Angriff so seine Fehler oder scheiterte an der ebenfalls guten Kai-Elena Benz im Lonseer Tor. Nachlässiges Rückzugsverhalten brachte die Gastgeberinnen wieder zurück ins Spiel und beim 21:21 war die Lehrer Führung wieder verspielt. Die Schlussviertelstunde bot alles was an Spannung möglich war. Gute Chancen wurden auf beiden Seiten leichtfertig vergeben und so konnte sich keine Mannschaft mehr absetzten. Der SC Lehr konnte immer ein Tor vorlegen und Lonsee glich wieder aus. Zwei Minuten vor Schluss hatte Lehr die Chance zur Zwei-Tore-Führung, vergab diese abermals, die Gastgeberinnen glichen wieder aus und der Krimi war perfekt. Im folgenden Angriff konnte Julia Egle auf Außen freigespielt werden und 15 Sekunden vor Schluss den 25:24-Treffer erzielen. Jetzt hatten es die Gastgeberinnen zum ersten Mal eilig. Durch ein schnelles Foul bei 12 Metern wurde die letzte Chance der HSG unterbunden und die verbleibenden Sekunden liefen ungenutzt herunter. Der Schlusspfiff des sehr gut leitenden Blausteiner Schiedsrichters ging im Lehrer Jubel dann völlig unter.
Vielen Dank an die Lehrer Zuschauer, die für Heimspielatmosphäre in der Amstetter Aurainhalle gesorgt haben.
Auch am kommenden Wochenende soll die Siegesserie mit wieder fast vollzähligem Kader in Leutkirch beim Tabellenzehnten fortgesetzt werden und damit der Anschluss an die Tabellenspitze gehalten werden.
Es spielten: Kerstin Klose (Tor), Tanja Prinz (Tor), Hannah Bensch, Jessica Buck (2), Julia Egle (2), Sandra Glöggler (7), Elena Kramer (7/1), Madeleine Kramer (6/3), Nadja Kuzma (1) und Nadine Ruhland.

Spielbericht vom 11.02.2012
SC Lehr 2 – HSG Friedrichshafen/Fischbach 20:17 (11:11)
Ohne die verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle von Jennifer Fekete und Annika Schmid traten wir hoch motiviert zum Spiel gegen Friedrichshafen an. Hatte man sich fest vorgenommen, sich für die Hinrundenpleite zu revanchieren. Damals hatte man das schlechteste Spiel der laufenden Saison abgeliefert, bei keinem wollte auch nur ansatzweise irgendetwas klappen.
In die erste Halbzeit starteten wir mit viel Tempo und wollten so Friedrichshafen unser schnelles Spiel über die erste und zweite Welle aufdrücken. Oft waren wir dabei jedoch zu hektisch, spielten ungenaue Pässe oder scheiterten an der guten HSG-Torhüterin. Bis zum 8:8 konnten wir nie in Führung gehen und rannten ständig einem Ein- bis Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Dies änderte sich zwar in den folgenden Minuten und man konnte mit 11:8 in Führung gehen, diesen Vorsprung aber nicht halten und die Gäste konnten mit dem Pausenpfiff wieder zum 11:11 ausgleichen.
Nach der Halbzeit zeigte sich dasselbe Bild. Viele Bälle wurden den Gästen direkt in die Hände gespielt und fanden so postwendend den Weg in unser Tor. Dazu kam wie schon in der ersten Halbzeit unsere Siebenmeterschwäche, es konnten nur drei von zehn Strafwürfen verwandelt werden. Mit viel Wille und aus einer stabilen Abwehr heraus, konnte man am Ende über 17:16 zum 20:17-Abreitssieg kommen.
Es spielten: Kerstin Klose (Tor), Tanja Prinz (Tor), Hannah Bensch (3), Jessica Buck (1), Julia Egle, Sandra Glöggler (5), Elena Kramer (4/2), Madeleine Kramer (3/1), Nadja Kuzma, Leonie Rittmeyer und Sara Scheuing (4).

Spielbericht vom 05.02.2012
HC Hard – SC Lehr 2 15:18 (12:11)
Nach der langen Fahrt nach Österreich kamen wir gegen Hard nur schleppend ins Spiel. In der Abwehr ließen wir Hard teilweise viel zu lange spielen, so dass sie immer wieder zum Torerfolg kamen. Im Angriff agierten wir oft etwas ideenlos. Somit ging es für uns mit einem Tor Rückstand in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit fanden wir besser ins Spiel. Hauptsächlich in der Abwehr standen wir besser. Immer wieder konnten wir das Angriffsspiel der Österreicherinnen erfolgreich unterbrechen. Würfe aus dem Rückraum konnten problemlos von Kerstin Klose im Tor entschärft werden. Gegen Ende der zweiten Halbzeit konnten wir somit bis auf drei Tore wegziehen und gewannen nach einer guten, kämpferischen Abwehrleistung das Spiel mit 18:15.
Es spielten: Kerstin Klose (Tor), Tanja Prinz (Tor), Hannah Bensch, Jessica Buck, Julia Egle (4), Sandra Glöggler (2), Elena Kramer (5/1), Madeleine Kramer, Anke Prinz (1), Leonie Rittmeyer und Annika Schmid (6/3).

Spielbericht vom 29.01.2012
SC Lehr 2 – SG Ulm/Wiblingen 31:23 (16:10)
Trotz der Verletzung von Kreisläuferin Jennifer Fekete (Bänderdehnung) und der Erkältungen von Kerstin Klose und Jessica Buck, konnten wir mit Hilfe der A-Jugend auf eine gut besetzte Bank zurückgreifen.
Die erste Halbzeit begann etwas schleppend, zwar konnten wir immer wieder über Konter oder ausgespielte Spielzüge zum Torerfolg kommen, uns aber durch Unkonzentriertheiten in der Abwehr nie richtig absetzen. Erst Mitte der ersten Halbzeit gelang es uns, dass Angriffsspiel der SG konsequenter zu unterbrechen und so konnten wir uns bis zur Pause einen Sechs-Tore-Vorsprung erspielen.
Der Beginn der zweiten Halbzeit lief dann deutlich besser. Durch viele Ballgewinne in der Abwehr, fanden wir erneut immer wieder über Konter den Abschluss. Wiblingen hatte uns nichts entgegen zu setzten und wir zogen mit 14 Toren auf 29:15 davon. Durch eine eigene Schwächephase konnte Wiblingen viel zu oft zum Torerfolg kommen und damit noch Ergebniskosmetik betreiben. Auch im Angriff verspielten wir den einen oder anderen Ball und so konnte die SG in dieser Phase sogar sieben Tore in Folge erzielen. Der Sieg war uns zwar nicht mehr zu nehmen. Allerdings muss in der Abwehr noch an der nötigen Konstanz gearbeitet werden.
Es spielten: Tanja Prinz (Tor), Hannah Bensch (1), Julia Egle (4), Sandra Glöggler (3), Elena Kramer (7), Madeleine Kramer (2), Nadja Kuzma, Christina Rinkel (2), Leonie Rittmeyer (2), Sara Scheuing (2) und Annika Schmid (8/4).
Bericht des Gegners

Spielbericht vom 17.01.2012
SC Lehr 2 – SSV Dornbirn/Schoren 2 24:20 (13:8)
Nachdem das Spiel am Samstag nicht stattfinden konnte, gingen wir eben Dienstag, mit einer vollen Bank an den Start.
Von Anfang an wurde gut gearbeitet. Die Torchancen wurden genutzt und auch in der Abwehr zeigten wir heute eine sehr gute Leistung, was die ein oder andere Spielerin von Dornbirn zur Weißglut brachte. Immer wieder wurden ihre Spielzüge unterbrochen oder der Ball rausgefangen. So gingen wir mit einem verdienten 13:8 in die Halbzeit.
Nach Wiederbeginn kam Dornbirn besser ins Spiel und konnten uns in der Abwehr immer wieder überrumpeln. Außerdem machte uns die teilweise Manndeckung von ein bis zwei Spielerinnen im Angriff Probleme. Dennoch konnten wir weitere Tore erzielen und so schaffte es Dornbirn nicht, uns einzuholen. Am Ende gewannen wir verdient mit 24:20.
Alles in allem war es ein gutes Spiel, auch wenn es uns und den Zuschauern manchmal den letzten Nerv geraubt hat.
Es spielten: Kerstin Klose (Tor), Tanja Prinz (Tor), Hannah Bensch, Jessica Buck, Julia Egle, Sandra Glöggler (8), Elena Kramer (7/1), Madeleine Kramer (3), Nadja Kuzma, Anke Prinz, Leonie Rittmeyer (1), Sara Scheuing (4) und Annika Schmid (1/1).

Spielbericht vom 29.10.2011
SC Lehr 2 – TSB Ravensburg 30:28 (16:10)
Im Spiel gegen Ravensburg hatten wir wie bisher in jedem Spiel dieser Saison einen guten Start. Durch schnelles Spiel konnten wir mit 8:2 in Führung gehen. In der Abwehr standen wir sicher und konnten einige Bälle erobern. Im Angriff konnten wir durch Spielzüge und über den Kreis zum Torerfolg kommen. Mit einem Sechs-Tore-Vorsprung ging es für uns in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit verloren wir komplett den Faden. Die Manndeckung auf Sandra Glöggler brachte uns im Angriff total aus dem Konzept. Durch Unsicherheit und teilweise überfordert, konnten wir sieben Angriffe in Folge kein Tor erzielen und Ravensburg holte Tor um Tor auf. Vor allem die Würfe aus dem Rückraum machten uns wie auch in den letzten Spielen Probleme. Ravensburg konnte gegen Ende des Spiels sogar den 27:27-Ausgleichstreffer erzielen. Mühsam erkämpften wir uns die Führung zurück und konnten letztendlich mit zwei Toren Vorsprung gewinnen.
Diesen Spielstand haben wir unter anderem Annika Schmid zu verdanken, die alle gegebenen Siebenmeter im gegnerischen Tor unterbringen konnte.
Es spielten: Tanja Prinz (Tor), Hannah Bensch (2), Julia Egle (1), Jennifer Fekete, Janika Franke, Sandra Glöggler (7), Lara Hönig (1), Madeleine Kramer (4), Nadja Kuzma (1), Leonie Rittmeyer (1), Nadine Ruhland, Sara Scheuing (1) und Annika Schmid (12/9).

Spielbericht vom 22.10.2011
HCL Vogt – SC Lehr 2 31:31 (12:15)
Motiviert traten wir am Samstagabend den Weg nach Vogt an. In der letzten Saison haben wir beide Begegnungen hoch verloren. Das sollte sich dieses Mal aber ändern.
Vogt verschlief die Anfangsphase komplett und wir konnten mit 5:0 in Führung gehen. Nur langsam kam Vogt ins Spiel und somit konnten wir den Vorsprung sogar bis auf sieben Tore (4:11) ausbauen. Vor allem konzentrierten wir uns auf die Kreisläuferin, die uns ins den letzten Spielen immer wieder Schwierigkeiten bereitete. Ende der ersten Halbzeit verließen uns etwas die Kräfte und Vogt konnte zur Halbzeitpause bis auf drei Tore verkürzen.
In der zweiten Halbzeit kam Vogt immer besser ins Spiel und konnte durch Rückraumwürfe immer wieder zum Torerfolg kommen. Auch Unkonzentriertheiten in unserem Angriff führen vermehrt zu Kontertoren von Vogt. Wir mussten somit immer wieder den Ausgleich und einmal sogar die Führung für den HCL hinnehmen. In der Schlussphase wurde es dann hektisch. 20 Sekunden vor dem Abpfiff konnten wir erneut mit einem Tor in Führung gehen. Dann die Auszeit für den Gastgeber. Nach Wiederanpfiff befanden sich sieben Feldspielerinnen (keine davon als Torfrau gekennzeichnet) von Vogt im Angriff, was vom Unparteiischen nicht bemerkt wurde. So fiel der Ausgleichstreffer für Vogt.
Trotzdem kann aus dem Spiel für uns als positiv verzeichnet werden, dass wir wie so viele Male in der letzen Saison, nicht eingebrochen sind und immer weiter gekämpft haben.
Es spielten: Tanja Prinz (Tor), Julia Egle (1), Jennifer Fekete (2), Janika Franke (3), Sandra Glöggler (12), Lara Hönig, Madeleine Kramer (4), Ines Müller, Anke Prinz, Christina Rinkel (3) und Annika Schmid (6/2).

Spielbericht vom 15.10.2011
SC Lehr 2 – TSG Leutkirch 30:24 (18:14)
Beim Samstagabendspiel gegen Leutkirch, konnte der SC Lehr erneut mit einer vollen Bank antreten. Von Anfang an spielten wir Tempohandball. Jedes Tor von Leutkirch wurde sofort mit einer schnellen Mitte von uns beglichen. Keine Mannschaft konnte sich ernsthaft absetzen. Mit immerhin vier Toren Vorsprung konnten wir in die Halbzeitpause gehen. In der Abwehr hatten wir Probleme mit der Linkshänderin Martina Birkenmaier. Sie konnte immer wieder durch Rückraumwürfe zum Torerfolg kommen. Im Angriff hatten wir hingegen oft leichtes Spiel. Entweder entstand durch die schnelle Mitte oder durch Konter sofort ein Tor, oder wir konnten durch Stoßen die teilweise großen Lücken in der Leutkircher Abwehr gut nutzen. Am Ende konnten wir uns dann doch noch etwas absetzen und gewannen letztendlich das Spiel mit 30:24.
Es spielten: Tanja Prinz (Tor), Hannah Bensch, Julia Egle (2), Jennifer Fekete (2), Janika Franke (3), Sandra Glöggler (12), Lara Hönig (1), Nadja Kuzma, Ines Müller, Anke Prinz, Sarah Scheuing (4) und Annika Schmid (6/2).

Spielbericht vom 02.10.2011
SC Lehr 2 – TSF Ludwigsfeld 2 20:3 (9:0)
Mit Hilfe der A-Jugend konnten wir wieder mit einer gut besetzten Bank zum zweiten Saisonspiel antreten. Dies war von unseren Gästen aus Ludwigsfeld nicht zu behaupten, sie reisten lediglich mit einem Auswechselspieler an. Für uns war deshalb die klare Anweisung vom Trainer: Schnelles Spiel.
Dies konnten wir auch von Anfang an gut umsetzen. Ludwigsfeld biss sich an unserer Abwehr die Zähne aus und kam der Ball doch mal auf das Tor, war auf Tanja Prinz verlass. Dies hatte zur Folge, dass wir mit 9:0 in die Halbzeit gingen. Eigentlich hätte das Ergebnis noch deutlicher ausfallen müssen, doch viele Konter wurden durch ungenaue Pässe oder Fehlwürfe vergeben. Auch technische Fehler schlichen sich im Angriff viel zu oft ein.
In der zweiten Halbzeit war es dasselbe Bild: Ludwigsfeld kam nicht ins Spiel. Somit konnten wir leicht verdiente Punkte auf unserem Konto verbuchen.
Es spielten: Tanja Prinz (Tor), Julia Egle (1/1), Janika Franke (2), Sandra Glöggler (4), Lara Hönig, Madeleine Kramer (6), Nadja Kuzma (2), Ines Müller, Christina Rinkel (1), Sara Scheuing (2) und Annika Schmid (2/2).

Spielbericht vom 25.09.2011
SG Ulm/Wiblingen – SC Lehr 2 21:25 (11:13)
Zum ersten Punktspiel dieser Saison ging es für die Frauen 2 zum Landesligaabsteiger nach Wiblingen. Zwar wurde die Wiblinger Mannschaft, durch die Abgänge von Torhüterin Selma Selek und Carina Fischer zu unserer ersten Mannschaft etwas geschwächt, sollte dennoch aber durch einige erfahrene Spielerinnen nicht unterschätzt werden. Dies wurde uns vor dem Spiel auch von Trainer Robert Bjekovic klar gemacht.
Aufgeregt aber konzentriert starteten wir ins Spiel. Gleich zu Anfang konnten wir uns immer wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung erkämpfen. Durch Konter und schnelle Anspiele gelangen es uns immer wieder schnelle und einfache Tore zu erzielen. Doch wie auch in der letzten Saison konnten wir unsere Leistung nicht konstant halten. So gelang es der SG immer wieder heranzukommen und sogar auszugleichen. In die Pause schafften wir es dann mit einem knappen Polster von zwei Toren.
In der zweiten Halbzeit legten wir einen Traumstart hin. Wieder gelang es uns, durch in der Abwehr erkämpfte oder von Tanja Prinz gehaltene Bälle, schnelle Tore zu erzielen. Auch das Zusammenspiel mit dem Kreis funktionierte sehr gut. Ein Sechs-Tore-Vorsprung bis zum 12:18 war die Folge. Doch wie in der ersten Halbzeit konnten wir dieses Niveau nicht halten und Wiblingen konnte wieder bis auf ein Tor herankommen. Den Sieg ließen wir uns aber nicht mehr nehmen. An unserem Konditionsproblem muss jetzt gearbeitet werden. Am Ende konnten wir die Zeit herunterspielen und das Derby somit für uns entscheiden.
Gut konnte sich auch die A-Jugend wieder in unser Spiel einbringen. Die seit der letzten Saison fester Bestandteil unserer Mannschaft geworden sind.
Es spielten: Tanja Prinz (Tor), Hannah Bensch (1), Julia Egle (1), Janika Franke, Sandra Glöggler (1), Lara Hönig (2), Madeleine Kramer (7), Anke Prinz, Julia Reitmeier, Christina Rinkel, Sarah Scheuing (3) und Annika Schmid (10/8).

