SC Lehr
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Sonstige Spielberichte: Sommer 2009 und Saison 2009/2010



Bericht vom Mitternachtsturnier in Uttenweiler
 
Frauen 2 und 3
 
1. Platz beim Turnier in Uttenweiler
Der SC Lehr nahm mit Spielerinnen von Frauen 2 und 3 am Mitternachtsturnier teil. Nach insgesamt 60 Minuten Spielzeit, in der Betreuer Robert Bjekovic verschiedene Abwehrvarianten mehr oder weniger erfolgreich ausprobierte, stand Lehr um Mitternacht als Turniersieger fest. Müde und erschöpft, aber glücklich, mit dem Pokal in den Armen kamen die Damen morgens um drei wieder zurück. Ein schöner Erfolg und die Erkenntnis, dass Handball zu Recht ein Sport für die Nachmittage und Abende ist. Dank an die Organisatoren aus Uttenweiler.
 
Es spielten: Caroline Rinkel (Tor), Maike Bayer, Sandra Glöggler, Katharina Pilsl, Christina Rinkel, Annika Schmid, Yvonne Seidel und Margit Veeh.



Bericht vom Dreikönigsturnier in Vöhringen
 
Frauen 2 und 3
 
Das "Heimturnier" von Trainer Thomas Linz startete zu ungewohnter Zeit um 9:00 Uhr, viel zu früh für die Spielerinnen. Die ersten beiden Spiele musste die Mannschaft ohne Auswechselspieler überstehen, dann kam mit Regina Geiger eine Verstärkung und Entlastung. Denkbar knapp, nach einem Unentschieden im direkten Vergleich und der um ein Tor besseren Tordifferenz belegte Lehr in den Gruppenspielen den zweiten Platz. Beim Spiel um Platz drei um 12:45 Uhr waren die Spielerinnen hellwach und besiegten die stärker eingeschätzte Mannschaft aus Leutkirch aufgrund besserer Kondition klar.
 
Gruppenspiele:
SC Lehr – SC Vöhringen     9:9
SC Lehr – VfL Leipheim     8:10
SC Lehr – VfL Günzburg     13:12
 
Spiel um Platz 3:
SC Lehr – TSG Leutkirch     16:11
 
Es spielten: Tanja Prinz (Tor), Barbara Schöllkopf (Tor), Regina Geiger, Sandra Glöggler, Katharina Pilsl, Christina Rinkel, Elke Ritter, Annika Schmid und Margit Veeh.



Bericht von den Lundasspelen in Schweden
 
männliche A
 
A-Jugend der JSG Blaustein/Lehr beim weltgrößten Turnier in Schweden
Zwischen Weihnachten und Neujahr nahm die männliche A-Jugend am größten Hallenturnier der Welt (über 500 Mannschaften, darunter Teams aus Indien, Blaustein/Lehr und Japan als exotische Farbtupfer) teil. Bestens organisiert durch den Blausteiner Abteilungsleiter Joe Gerstlauer und Jugendleiter Mathias Mensinger machte man sich am 1. Weihnachtsfeiertag auf die vierzehnstündige Busfahrt gen Südschweden. Untergebracht war man standesgemäß in einem Klassenzimmer der Wikinger-Schule, sehr schwedische Verpflegung nahm man in zentralen Schulmensa ein, der gesamte öffentliche Nahverkehr konnte umsonst zur (erfolglosen) Suche nach deutschem Bier und anderem genutzt werden. Außerdem ermöglichte die erworbene Gästekarte Zugang zur einem Wellenbad mit Sauna und ermäßigte den Eintritt für einen schwedischen Erstliga-Tag mit einer Frauen- und einer Männerspitzenbegegnung auf ein Minimum. Diese Teilnehmerkarte, eine engagierte Küchenfee im Bus (Kaffee und Salbeitee bis weit nach Mitternacht), ein Gold-Ochsen-Depot für die mitgereisten Eltern, beste Verbindungen zu einem Busunternehmen und sehr, sehr engagierte und entgegenkommende Busfahrer aus dem Herzen des TSV Blaustein, machten die Handballreise erschwinglich.
Nachdem Trainer, ein Busfahrer und der Torjäger am 26. ihren Namenstag mit einer Prise Schnupftabak würdevoll feierten, ging es am 27.12. um 21.00 Uhr (der Schwede an sich spielt eben auch nachts Handball!) in der Halle los, in der nachmittags noch Erstliga-Handball präsentiert wurde.
Sechs Fünfergruppen waren bei der männlichen A-Jugend aufgeboten. Als eine von 10 Mannschaften durfte die JSG Blaustein/Lehr in einer der beiden Elitegruppen ran. Diese hatte den Vorteil, dass vier der fünf Mannschaften sich direkt für die Hauptrunde qualifizierten und nur gegen Top-Teams gespielt wurde. Da mit Ausnahme von Torwart Alexander Bruckmaier alle Spieler dem jüngeren Jahrgang angehören, war deswegen allenthalben von einem flauen Gefühl in der Magengegend die Rede, dass weder auf schwedisches "Kartoffel-Pü" noch auf das dortige Nationalgericht "köttbullar" zurückzuführen war. Doch die Ängste waren unbegründet. Die A-Jugend legte los wie die deutsche Feuerwehr!
Gegen die Dänen aus FIF, der Handballjugend des FC Kopenhagen gelang gleich ein 18:15-Sieg. Dabei ragte aus einer kompakten Mannschaftsleistung Steffen Spiß mit satten Rückraumknallern, Spielmacher Patrick Rapp und Torwart Bruckmaier heraus.
Im zweiten Spiel ging es gegen die Tempobolzer aus Aarhus, in deren Angriffmittelpunkt zwei massige Kreisläufer standen. Zwar bekam man den schwedischen Gegenstoß bestens in Griff (nur ein Tor!), doch der gegnerische Torwart hatte sich gut auf die Würfe von Rückraumlinks eingestellt. Trotz starker Abwehr, in der man sich nach und nach auch auf die schnellen Bestrafungen der skandinavischen Schiedsrichter einstellte, geriet das Team in der 20. Minute mit fünf Toren in Rückstand. Mit viel Kampfkraft, einer starken Leistung von Rene Reisacher auf RM, der den vorübergehend verletzten Spielmacher Patrick Rapp glänzend vertrat, holte man Tor um Tor auf und in den Schlussminuten wankte der Favorit. Doch mehr als ein 12:13 sollte es nicht mehr werden, auch weil die launigen Schiedsrichter eine sehr eigenwillige Interpretation des "Time-out" bei schweren Verletzungen pflegten. Bei einer deutschen Mannschaft gab es das eben nicht. Vielleicht lag es auch an der späten Stunde, um 00.03 Uhr war Schlusspfiff (dieser Pfiff war übrigens einer der wenigen richtigen in der Schlussminute!). Die Uhrzeit mag sich gewöhnungsbedürftig lesen, A-Jugendlichen liegt diese Uhrzeit besonders, was man Wochenende für Wochenende (allerdings andernorts) beobachten kann.
Tags drauf fiel Torwart Bruckmaier, der einen glänzenden ersten Tag hatte mit Rückenproblemen komplett aus. Um sicher weiter zu kommen mussten die Dänen aus HVI Himmelev, die noch ohne Sieg waren, unbedingt besiegt werden. Dank einer sehr sattelfesten Abwehr, hinter der Daniel Geyer in der zweiten Halbzeit seine Nervosität ablegen konnte, gelang ein insgesamt sicherer 19:14-Sieg. Das Minimalziel – Überstehen der Gruppenphase – war realisiert.
Nun ging es gegen das beste Team der Gruppe, den weinroten Gastgebern von Lugi Lund, die tollen skandinavischen Handball pflegen. Da Aarhus am ersten Tag alle Kräfte ließ und nun jedes Spiel verlor, war plötzlich alles drin: Vom Gruppensieg bis zum vierten Platz! Der erfolgsverwöhnte schwedische Erstliganachwuchs konnte sich Mitte der Spielzeit auf fünf Tore enteilen. Mit deutscher Kampfkraft kamen Hellmann und Co noch auf drei Treffer heran. Zwei Zeitstrafen und vergebene Gegenstoßchancen verhinderten mehr. Mit 11:16 musste man sich einem starken Gastgeber geschlagen geben und durfte sich gleichzeitig über einen ausgezeichneten zweiten Platz in der Elitegruppe freuen.
Während der Drittplazierte gegen einen Zweiten aus einer anderen Gruppe heran durfte (sog. schwedische Gelassenheit), musste die JSG als Zweiter tags drauf gegen den starken Gruppensieger (widerspricht dem sogenannten deutschen Organisationsperfektionismus) aus Fürstenfeldbruck antreten. Da man gegen die Bayern, die sich noch gute Chancen auf die Landesmeisterschaft ausrechnen, schon in diversen Freundschaftsspielen unterlag, relativierte sich die Freude über den Platz direkt hinter Lugi Lund schnell.
Die Bayern aus der Nähe Münchens zeigten sich dann auch überlegen. Obwohl Daniel Geyer wieder stark hielt und auch George Stanciu auf der schwierigsten Abwehrposition und am Kreis seine beiden starken vorausgegangenen Handballtage noch einmal unterstreichen konnte, verlor man eigentlich chancenlos 13:19. Passte die 3:2:1-Deckung um den umsichtigen Abwehrchef Lukas Fimpel noch, so machten es sich der Rückraum zu leicht: Anstelle sich gegen die kompakte "Brucker-Deckung“ Chancen aus der Nahwurfzone zu erarbeiten, wurde nach einfachen, schmerzfreien und schnellen Lösungen gesucht. Diese in Fachkreisen als "unvorbereitete Rückraumwürfe" bezeichneten Unsinnigkeiten verfehlten undank der stabilen Absprache zwischen bayrischem Block und bayrischen Torwart allzu oft ihr Ziel und wurden mit Gegenstößen bestraft.
Das Turnier war sportlich beendet. Die TuS Fürstenfeldbruck schied in der nächsten Runde gegen Novi Beograd aus, die wiederum im Endspiel chancenlos vom zweiten Lunder Handballverein H 43 auseinandergenommen wurden.
Nachdem die Mannschaft noch die Endspiele ansah, machte man sich auf die vierzehnstündige Heimfahrt. An Silvester gegen 8.00 Uhr morgens war der Blausteiner Bahnhof erreicht. Rechtzeitig um sich auszuschlafen und dem nächsten Höhepunkt im Leben eines A-Jugendlichen zwischen Schule, Handball und Feiern entgegen zu fiebern: Der Silvesternacht!
Lund war hyper, hyper!



Bericht vom Oberschwaben-Cup in Ravensburg
 
Am Samstag, den 12.09.09 fuhren zwei Mannschaften nach Ravensburg zum Oberschwaben-Cup. Acht Mannschaften waren gemeldet und spielten in zwei Gruppen gegeneinander.
 
männliche D 1
 
Die erste Mannschaft war in der stärkeren Gruppe gesetzt und hatte Weingarten, Kreuzlingen und Frommern/Streichen als Gegner. Der Bezirksligagegner Weingarten wurde mit 17:14 geschlagen und Frommern/Streichen danach mit 22:10. Gegen den späteren ungeschlagenen Turniersieger HSC Kreuzlingen aus der Schweiz hatte die Mannschaft dann mit 10:15 die einzige Niederlage zu verzeichnen. Damit spielte das Team um den 3. Platz und war gegen Weingarten 2 mit 14:10 erfolgreich. Insgesamt ein sehr schöner Erfolg mit einer Mannschaft bei der vier Stammspieler nicht dabei waren.
 
Es spielten: Marc Holocher, Joshua Hoßfeld, Felix Lauscher, Paul Prestel, Simon Schmucker, Lukas Wagner, Marcel Zimmermann und Pascal Zimmermann.
 
männliche D 3
 
Beim Team JSG Blaustein/Lehr 3 fehlten ebenfalls drei Stammspieler. Unterstützt von vier E-Jugendspielern spielte diese Mannschaft zu ersten Mal miteinander, hatte aber gegen die Mannschaften von Weingarten 2 und Ravensburg keine Chance. Im Spiel um den 5. Platz gegen Weingarten 1 verlor das Team ebenfalls und belegte damit den 6. Platz.
 
Es spielten: Benedikt Eberhardt, Jonas Gröner, Daniel Groß, Florian Kiesling, Bernd Konrad, Marvin Rein, Niklas Schramm und Florian Wegerer.



Bericht vom Allgäu-Cup in Wangen
 
Aller guten Dinge sind vier!
Nachdem letztes Jahr die C-Jugend der JSG 07 Blaustein & Lehr in ihrer Altersklasse den Allgäu-Cup gewinnen konnte, schaffte es die A-Jugend der Spielgemeinschaft dieses Jahr im vierten Anlauf diesen prestigeumworbenen Titel des größten deutschen Handball-Jugend-Turniers zu gewinnen.
 
männliche A
 
In der Vorrunde siegte die A-Jugend deutlich gegen alle Gegner. Als Gruppenerste zogen sie ins Achtelfinale gegen die JSG Stutensee ein. Ein klarer 13:6-Sieg unserer Jungs. Dann stand man sich im Viertelfinale den Hausherren der MTG Wangen gegenüber. Eigentlich wollte man sich angesichts des kommenden schweren Halbfinales ein wenig schonen. Die körperlich starken MTGler verlangten den Jungs aus Blaustein und Lehr aber alles ab. Mit nur einem Tor gewann man am Ende knapp, aber mehr als verdient diese Viertelfinale. Im Halbfinale wartete dann mit der A-Jugend aus Langenau ein Derby-Gegner auf uns. Da sie auch in der kommenden Spielrunde der Württemberg-Liga unsere Gegner sein werden, sollte man sich schon mal einen kleinen psychologischen Vorteil verschaffen. Dies gelang den Nachwuchs-Ballwerfern der JSG eindrucksvoll. Zu unkontrolliert und undiszipliniert verhielten sich die Langenauer. Auf sehr guten handballerisch technischen Niveau spielte unsere Mannschaft. Vor allem die Deckung war schon wie in allen Spielen zuvor ein extrem schwer zu überwindendes Hindernis für die Langenauer, die sich leider nur zu oft durch ihre „Robustheit“ auszeichneten. So kamen unsere Jungs zu einen hoch verdienten Sieg. Der Gegner im Finale war ein weiterer Gegner der kommenden Württemberg-Liga. Mit den Jungs aus Weingarten hatte man es schon in der diesjährigen Quali-Runde zu tun. Dort siegten WIR relativ knapp. Da man die Stärken der Mannschaft aus Weingarten gut kennt, waren wir bestens auf sie eingestellt. Schnell zeigten die A-Jugendlichen der JSG, dass sie den Allgäu-Cup gewinnen werden. Aus einer perfekt agierenden Abwehr mit einem gutem Torwart kamen die JSGler immer wieder zu schnellen einfachen Toren. Dieser Spielweise hatten die Nachwuchstalente aus Weingarten nicht entgegenzusetzen. So gelang der A-Jugend der JSG nach sehr überzeugender Spielweise endlich einmal ein toller Turniergewinn. Dass man Spaß und feiern auch mit Handball spielen kombinieren kann hat man jetzt gesehen.
 
Auch die anderen Mannschaften der JSG Blaustein/Lehr zeigten sehr gute Leistungen.
 
männliche B 1, B 2
 
Die B 1 kam bis ins Achtelfinale und schied gegen den späteren Sieger des Turniers aus.
Die B 2 wurde überraschend, aber verdient Gruppenzweiter und schied ebenfalls im Achtelfinale aus.
 
männliche C
 
Die C-Jugend wurde in einer schweren Gruppe Sieger und musste im Achtelfinale gegen die MTG Wangen antreten. Das Spiel gewann man nach sehr sehenswerter Leistung mit 16:12. Auch hier setzte man schon mal eine Duftmarke für die kommenden schwere Bezirksligasaison. Wangen wird hier auch Gegner sein. Im Viertelfinale reichte die Kraft dann nicht mehr ganz um den VfL Kirchheim in die Knie zu zwingen. Da man bereits nach zehn von zu spielenden 18 Minuten mit fünf Toren in Führung war, kam auch noch ein „Überlegenheitsgefühl“ dazu, dass dann aber vom Gegner bestraft wurde. Die Cleverness fehlt den C-Jugendlichen noch um so einen Vorsprung ins Ziel zu retten. Nach Ende der regulären Spielzeit war lediglich ein Unentschieden zu verbuchen. Im anschließenden Sieben-Meter-Werfen waren unsere Jungs unterlegen. Aber trotzdem ein großartiges und überraschendes Abschneiden der C-Jugend.



Bericht vom Beachhandball in Walldorf
 
Pünktlich um 8:54 Uhr am Samstagmorgen, starteten 36 beachwillige Handballer mit dem Zug Richtung Walldorf. Obwohl des Wetter pünktlich zum Wochenende von Sonne auf Regen gewechselt hatte, war der Zug gut voll. So musste man sich bis Stuttgart mit Steh- und Sitzplätzen in den Gängen begnügen. Nach dem es im Zug nach Heidelberg keine Platzprobleme mehr gab und das Wetter langsam immer besser wurde, stieg auch die Vorfreude auf das Turnier mehr und mehr. Nach einem weiteren Zwischenstopp in Mannheim, kamen wir gegen 13:30 Uhr in Walldorf am Bahnhof an. Von dort noch einen guten Kilometer Fußmarsch und wir hatten das Ziel erreicht. Jetzt wurde noch schnell das Quartier im Gymnastikraum der TGS-Halle bezogen und dann nichts wie ab in die Sonne...
 
weibliche B 1
 
Im ersten Spiel trafen unsere Mädels auf die TGB Darmstadt. Gleich von Beginn an waren sie hellwach, ließen so gut wie keinen Torwurf des Gegners zu und konnten selbst Tore nach belieben erzielen. Am Ende der zehn Minuten stand dann ein deutlichen Sieg.
Der zweite Gegner TV Lützellinden machte es der SC-Truppe zwar etwas schwerer, musste sich aber am Ende ebenfalls geschlagen geben.
Im letzten Gruppenspiel gegen die HSG Langen hatten die Mädels um Susi Häfele ihren schwersten Gegner. Beide Mannschaften schenkten sich nicht viel und so blieb das Spiel bis kurz vor Schluss spannend. Erst in der letzten Minute konnte sich der SC mit zwei abgewehrten Versuchen der HSG und eigenen drei Punkten vorentscheidend absetzten.
Mit den drei Siegen aus den Gruppenspielen wartete jetzt im Finale der Sieger aus Gruppe A auf den SC.
Doch irgendwie wollte im Finale einfach nichts mehr klappen. Torwürfe landeten jetzt aus aussichtsreicher Position neben oder über dem Tor. So lag man schnell mit vier Punkten zurück. Die Mädels konnten zwar noch mal drei Punkte aufholen, aber mehr war bei den drückend schwülen Temperaturen leider nicht mehr drin.
 
Frauen und Männer
 
Ab 20:30 Uhr kamen dann endlich die Aktiven beim Mixed-Turnier auf ihre Kosten. Zuerst wurden noch die jeweiligen Teams zusammengelost, die Frauen 2 mit dem Trainerteam aus Mörfelden, die Frauen 3 mit der männlichen A-Jugend aus Mörlen und die Männer traten mit den Damen der SG Sandhofen an. Gespielt wurden 15 Minuten, die erste Halbzeit bestritten Frauenteams und die zweiten 7½ Minuten waren die Männer am Zug.
Alle drei Lehrer Teams traten in der Vorrunde in einer anderen Gruppe an und konnte jeweils eines der beiden Spiele in der Gesamtabrechnung gewinnen und landeten alle zusammen in der Gruppe die die Plätze vier bis sechs auszuspielen hatte.
Als erstes trafen unsere beiden Frauenteams aufeinander. Dieses Spiel dürfte wohl das Spiel mit der besten Stimmung des ganzen Abends gewesen sein! Die weibliche B sorgte zusammen mit den Männer für gute Laune am Spielfeldrand, die auch durch den leicht einsetzenden Regen nicht getrübt werden konnten. Am Ende konnte sich das Team mit Lehr 3 durchsetzten.
Im zweiten Spiel dieser Gruppe trafen die Frauen 3 indirekt auf die Männer. Während die Lehrer Frauen gegen den Teampartner der Männer Sandhofen nur mit vier Punkten Unterschied gewannen, konnten die Männer gegen die Mitspieler der Mädels nichts ausrichten und verloren deutlich.
Gleich anschließen fand dann das letzte und spannendste Spiel des Abends statt, Lehr 2/Trainerteam – Sandhofen/Lehr. Das Lehrer Frauenteam behielt trotz der Frotzelei der Lehrer Männer einen kühlen Kopf und konnte die erste Hälfte knapp für sich entscheiden und somit 1:0 in Führung gehen. Bei den Männern ging es in der zweiten Hälfte ebenso knapp zur Sache, auch hier mit dem besseren Ende für Lehr. Somit stand es 1:1 und das Sechs-Meter-Werfen musste die Entscheidung bringen. Auch jetzt trugen die vier Teams ihren Teil dazu bei, dass die Partie bis zum Schluss spannend blieb. Die beiden ersten Würfe der Frauen wurden vergeben, die zweite Garde machte es besser und verwandelte je einmal. Jetzt waren die Männer an der Reihe. Die machten es den Frauen nach und vergaben ebenfalls die ersten beiden Würfe. Der zweite Lehrer Wurf wurde kompromisslos versenkt und jetzt lag alles am letzten Wurf des Trainerteams. Der Schütze scheiterte aber am Lehrer Schlussmann und der Sieg ging ans Team der Lehrer Herren, die sich kleine Sticheleien gegen die eigene Frauenmannschaft nicht verkneifen konnten. Auch für die nötige Stimmung war im letzten Spiel gesorgt, sei es durch die Anfeuerung der eigenen Teams oder weil auf einmal das Spielgerät direkt vor den Augen nicht mehr gefunden wurde...
Somit stand nach vier Stunden fest, dass die Frauen 3 den vierten, die Männer den fünften und die Frauen 2 den sechsten Platz des Mixed-Turniers belegen.
 
Nach der Siegerehrung wurde dann gemeinsam bis in die frühen Morgenstunden beim Sommernachtsfest gefeiert.
Am Sonntag ging es dann in zwei Gruppen mit dem Zug zurück nach Ulm.
 
An dieser Stelle ein herzliches Danke an Holger Emmel, der für uns die ganze Organisation übernommen hat und natürlich an die Walldorfer, die für ein gelungenes Turnier gesorgt haben bei dem wir nächstes Jahr mit Sicherheit wieder dabei sein werden.

Bilder gibt es hier