SC Lehr - Handball - Saison 2019/2020SC Lehr - Handball - Saison 2019/2020SC Lehr - Handball - Saison 2019/2020SC Lehr - Handball - Saison 2019/2020SC Lehr - Handball - Saison 2019/2020SC Lehr - Handball - Saison 2019/2020

Spielberichte Männer 1

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Spielbericht vom 08.12.2019

SC Lehr – HC Lustenau     46:32 (23:15)

Nach einer starken Leistung darf die Erste auf Platz zwei der Tabelle überwintern.
Im Spiel gegen den direkten Konkurrenten um Platz zwei legte der SC stark los. Von Beginn an mauerte die Abwehr sehr erfolgreich und schnelle Angriffe führten zu den ersten Treffern. Nach wenigen Minuten stand es schon 3:0. Die Gäste verdauten den Rückschlag jedoch recht schnell und glichen beim 4:4 wieder aus. Lehr überzeugte aber weiter mit einer starken Abwehrleistung und erspielte sich bald wieder eine kleine Führung, schaffte es aber nicht wegzukommen. Zwischendurch gab auch Lustenau wieder mehr Gas und schaffte beim 9:9 wieder den Ausgleich. Von der 15. bis zur 20. Minute blieb das Spiel noch einmal Ausgeglichen, bis der SC Lehr endgültig die Führung übernahm. Immer wieder scheiterten die Gäste an der Abwehr. Die gewonnen Bälle wurde meist mit hohem Tempo in Tore verwandelt. Bereits zur Halbzeitpause stand schon ein komfortabler Vorsprung von acht Toren zu Buche.
In der Kabine schwor sich das Team darauf ein, nicht nachzulassen und genau das zeigte die Mannschaft dann auch. Schnell wuchs der Vorsprung weiter an, aber auch das Spieltempo insgesamt. So kam auch Lustenau noch zu zahlreichen Treffern, der Sieg war aber nicht mehr gefährdet.

Siebenmetertore: 5/6 – 4/9
Strafen: 2': 4 (P. Götz, S. Schmid, L. Thierer und A. Waldenmaier) – 5

Es spielten: Matthias Müller (Tor), Heiner Schöllkopf (Tor), Lukas Autenrieth (3/1), Edwin Burghardt, Philipp Götz (7), Vincent Holocher (7), Cedric Sander (8), Stephan Schmid (6), Simon Schmiedel (7/4), Thomas Telschow, Lukas Thierer (4), Alexander Waldenmaier (1), Armin Ziegler (3) und Frank Zocholl.

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 30.11.2019

HcB Lauterach – SC Lehr     37:32 (17:18)

Der SC Lehr gibt nach starken zwanzig Minuten das Spiel und die Tabellenführung aus der Hand.
Gegen die im Mittelfeld platzierten Lauteracher sollte eigentlich der nächste Auswärtssieg her. Mit genügend Spielern auf der Bank sah es auch bald so aus, als ob der SC das Spiel schnell in den Griff bekommen würde. Die ersten fünf Minuten gestalteten sich gewohnt ausgeglichen, bevor die Erste ab dem 3:3 das Zepter übernahm und ihren Vorsprung Tor für Tor ausbaute. Mit einer Mischung aus schnellen Kontern und starken Einzelaktionen gelang ein Treffer nach dem Anderen. Auch wenn schon in dieser Phase Lehr häufig zu wenig Druck im Standardangriff aufbauen konnte. Nach zwanzig gespielten Minuten stand es 10:15. Für den Moment schien es als ob das Spiel bereits entschieden wäre, doch die Lauteracher stellten sich immer besser auf das Lehrer Spiel ein. Dazu kam noch die erste Zeitstrafe gegen die Erste. Die Mannschaft kam langsam ins Wanken. Die Gastgeber nutzen die Chance und der Vorsprung schmolz rasend schnell dahin. Auch eine Lehrer Auszeit konnte das Ruder nicht herumreißen. Nach der zwischenzeitlich klaren Führung ging es dann doch nur mit einem Tor Vorsprung (17:18) in die Halbzeitpause.
Lauterach hatte die Zeit in der Kabine offensichtlich gut genutzt und sich taktisch eingestellt. Gleich im ersten Angriff kassierte unsere Erste den Ausgleich. Lehr gelang zwar wieder der Führungstreffer doch bald entspannte sich ein Kopf an Kopf Rennen. Mal führte Lehr mal Lauterach. Lange war es nicht klar wer das Spiel entscheiden würde. Nach 43 Minuten geriet Lehr erstmals mit zwei Toren in Rückstand, konnte sich jedoch noch einmal herankämpfen. Spätestens ab der 50. Minute ging es dann aber endgültig bergab und der Rückstand wurde immer größer.
Lehr verlor das Spiel zum einen wegen des schwachen Angriffs und zum Anderen weil man in der Abwehr zu Früh vom Gegner abließ und einen Flatterball nach dem Anderen kassierte.

Siebenmetertore: 5/7 – 6/7
Strafen: 2': 6 – 3 (S. Schmid, S. Schmiedel und F. Zocholl)

Es spielten: Matthias Müller (Tor), Valentin Rupp (Tor), Lukas Autenrieth, Philipp Götz (3), Vincent Holocher (2), Cedric Sander (9), Stephan Schmid (2), Simon Schmiedel (8/1), Lukas Thierer (7/5), Alexander Waldenmaier, Armin Ziegler (1) und Frank Zocholl.

Bericht des Gegners (FB)

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Spielbericht vom 16.11.2019

MTG Wangen 2 – SC Lehr     39:21 (16:12)

Im Spitzenduell fehlte der Ersten über weite Strecken die Qualität der vergangenen Spiele. Gleich zu Beginn legte der Gastgeber mit dem hohen Tempo los, das eigentlich auch der SC spielen wollte. Stattdessen zog die junge Wangener Mannschaft schnell davon. Nach nur neun Minuten stand es schon 6:2 und Lehr fand nicht so recht ins Spiel. Dennoch war der Wille der Mannschaft noch nicht gebrochen. Nach einer Auszeit nahm das Spiel endlich Fahrt auf. Nach zwanzig gespielten Minuten schrumpfte der Vorsprung der Gastgeber immer mehr zusammen. Für wenige Minuten schien es als ob die Erste endlich ihr volles Potential abrufen würde. In nur drei Minuten kam man von 11:6 auf 12:10 heran. Doch leider verzettelte man sich dann schnell wieder in zu schnelle Abschlüsse und unnötige Ballverluste. Dadurch stabilisierte sich der Gastgeber wieder und konnte Lehr auf Abstand halten.
Die zweite Hälfte verlief nach wenigen Minuten katastrophal. Bis zum 22:15 in der 38. Minute spiele man noch mit. Doch dann gelang dem Lehrer Angriff 13 Minuten lang kein Tor mehr. Die meisten Treffer kassierte das Team dabei durch schnelle Tempogegenstöße. Irgendwann war auch der letzte Kampfeswille gebrochen und Lehr leistete kaum noch Widerstand. So kam es zu einer verdienten und in dieser Höhe völlig unnötigen Niederlage. Das Spiel zeigt, dass man sich im Duell mit den Spitzenmannschaften der Liga keinen schlechten Tag erlauben darf.
Jetzt gilt es diese Pleite schnell zu verarbeiten. Am nächsten Sonntag wird die HSG Langenau/Elchingen 2 zu Gast in der Halle Nord sein. Auch wenn die HSG derzeit nur im unteren Drittel der Tabelle zu finden ist, wird das alles andere als ein Selbstläufer. In der Vergangenheit versprach diese Begegnung häufig intensive und spannende Spiele.

Siebenmetertore: 7/8 – 1/1
Strafen: 2': 2 – 5 (L. Autenrieth, S. Schmid und 3x L. Thierer) / Rot: 0 – 1 (56. L. Thierer)

Es spielten: Matthias Müller (Tor), Valentin Rupp (Tor), Heiner Schöllkopf (Tor), Lukas Autenrieth (2), Edwin Burghardt, Philipp Götz, Vincent Holocher, Cedric Sander (12), Stephan Schmid (2), Simon Schmiedel (3/1), Lukas Thierer Alexander, Waldenmaier (1), Armin Ziegler (1) und Frank Zocholl.

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Spielbericht vom 10.11.2019

SC Lehr – HV RW Laupheim 2     44:24 (21:8)

Entgegen dem letzten Punktspiel in Ehingen wurde es diesmal überhaupt nicht spannend. Direkt von Beginn an war Lehr die bestimmende Mannschaft. Schnell gelang es dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken und mit viel Tempo die Gäste zu überrollen. Nach wenigen Minuten stand es bereits 6:0 bevor Laupheim der erste Treffer gelang. Auch in der Abwehr leistete sich die Erste über weite Strecken kaum Fehler und holte sich Ball um Ball.
In der zweiten Hälfte ließ die Konzentration angesichts der hohen Führung etwas nach und man leistete sich einige hektische Minuten in denen auch Laupheim einige Gegenstoßtore erzielen konnte. Der Lehrer Sieg war jedoch bis zum Ende nicht gefährdet.
Nächstes Wochenende steht ein echtes Spitzenspiel an. Am Samstag tritt die Erste beim drittplatzierten in Wangen an. Wangen konnte nach einem etwas holprigen Saisonstart, in dem das Team drei Punkte liegen ließ, jedes Spiel gewinnen. Damit wartet ein echter Prüfstein auf den SC Lehr.

Siebenmetertore: 2/3 – 3/4
Strafen: 2': 4 (P. Götz, B. Konrad und 2x S. Schmid) – 8

Es spielten: Matthias Müller (Tor), Valentin Rupp (Tor), Heiner Schöllkopf (Tor), Lukas Autenrieth (2), Edwin Burghardt (3), Philipp Götz (9), Vincent Holocher (1), Bernd Konrad (1), Cedric Sander (9), Stephan Schmid (3/1), Simon Schmiedel (8/1), Thomas Telschow (1), Lukas Thierer (6), und Armin Ziegler (1).

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Spielbericht vom 26.10.2019

TSG Ehingen – SC Lehr     26:27 (12:12)

Sechs Spiele, sechs Siege und weiter Spitzenreiter!
Für alle in der Mannschaft war klar, dass dieses Spiel zeigen würde was die letzten Siege wirklich wert waren. Die ersten Auswärtsspiele waren ausnahmslos gegen die schwächeren Mannschaften der Liga ausgetragen worden. Doch Ehingen verteidigte die eigene Halle in der Vergangenheit immer mit großem Einsatz. Dazu kamen noch zahlreiche Zuschauer die Stimmung für ihr Team machten. Doch auch unsere Erste konnte auf lautstarke Unterstützung zählen. Die wenigen mitgereisten Lehrer konnten oft sogar noch ein paar Dezibel drauflegen.
Das Spiel begann für den SC Lehr recht gut. Zum ersten Mal in dieser Saison stand die Abwehr von Anfang an. Dank guter Absprache und variabler Deckung tat sich der Ehinger Angriff schwer. Auch im Angriff lief es. Nach zehn Minuten stand es schon 6:3 und der Coach der Gastgeber sah sich zur Auszeit genötigt. Obwohl unsere Erste weiter in Führung blieb, gelang es in der Folge immer seltener das geliebte Tempospiel aufzuziehen. Es wurde klar, dass dieses Spiel von der Abwehr entschieden werden würde. Gegen Ende der ersten Hälfte hatte Ehingen auch noch Oberwasser und glich zum 12:12 aus.
In der Kabine folgte eine emotionale Ansprache und dem ganzen Team war der Wille zum Sieg anzusehen. Kaum wieder in der Halle ging die Erste auch schon wieder in Führung. Zwischenzeitlich konnte Cedric Sander zum Drei-Tore-Vorsprung (17:20, 42.) einnetzen. Leider wurde Lehr aber immer wieder zurückgeworfen. Zu oft leistete man sich den ein oder anderen Schnitzer und kassierte einige Zwei-Minuten-Strafen. Trotz der häufigen Unterzahl geriet das Team nicht in Rückstand. 13 Minuten vor Schluss stand es 20:20. Es wurde immer spannender. Das Spiel wogte hin und her, mal lag Lehr mit einem Tor vorne mal die Kontrahenten. In den letzten Minuten sah es fast so aus als ob Ehingen am Drücker war. Doch unsere Erste ließ nicht locker. Es ging in die entscheidende Phase. Nur noch knapp zwei Minuten waren zu spielen als Ehingen wieder in Führung ging (26:25). Doch Lehr konterte schnell und Lukas Autenrieth glich mit einem ansatzlosen Blitztor aus. Jetzt waren die Gastgeber wieder am Ball. Der Ball ging schnell von Angreifer zu Angreifer, doch die Abwehr stand gut ließ keine Lücke offen. Fehlpass Ehingen, der Ball flog ins Aus. Auf der Uhr waren noch knapp 30 Sekunden übrig und Lehr nahm die letzte Auszeit. Noch einmal stimmte sich das Team ab. Schnell wurde noch ein Spielzug angesagt und schon ging es wieder auf den Platz. Doch auch die Gegner gaben noch einmal alles, standen mit ihrer offensiven Abwehr gut da und schlossen die Räume. In diesem Moment ging der Ball an Alexander Waldenmaier auf Linksaußen. Er hatte nicht die beste Wurfposition, da aber alle Mitspieler gedeckt waren und es keine andere Option mehr gab, musste abgeschlossen werden. Drei Schritte, hoch und zehn Sekunden vor Ende rein mit dem Ball ins linke untere Eck. Auszeit Ehingen. Die Gastgeber warfen alles in ihren letzten Angriff, den die Lehrer Abwehr mit einem Foul mit dem Schlusssignal unterbrechen konnten. Der direkt auszuführende Freiwurf flog, von der Lehrer Mauer abgefälscht, über das Tor. Damit hieß es dritter Auswärtssieg!
In zwei Wochen gibt es wieder ein Heimspiel. Die zweite Mannschaft aus Laupheim wird ihr Glück in der Halle Nord versuchen. Vorher macht die Erste einen Ausflug nach Österreich um gegen den HC Hard 2 um den Einzug in die nächste Pokalrunde zu spielen.

Siebenmetertore: 4/7 – 1/1
Strafen: 2': 3 – 5 (L. Autenrieth, 2x P. Götz, C. Sander und S. Schmid) / Rot: 0 – 1 (27. L. Thierer)

Es spielten: Matthias Müller (Tor), Valentin Rupp (Tor), Heiner Schöllkopf (Tor), Lukas Autenrieth (4), Edwin Burghardt, Philipp Götz (5), Vincent Holocher (1), Bernd Konrad, Cedric Sander (9/1), Stephan Schmid (4), Thomas Telschow, Lukas Thierer (2), Alexander Waldenmaier (2) und Armin Ziegler.

Bericht des Gegners (SWP)

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Spielbericht vom 19.10.2019

SC Lehr – SG Ulm/Wiblingen     35:32 (19:13)

Derbysieger und alleiniger Tabellenführer
Die Bilanz dieses erfolgreichen Wochenendes kann sich sehen lassen. In einem spannenden Spiel setzte sich die Erste gegen die Stadtrivalen aus Wiblingen durch und profitierten dazu noch von einer Niederlage der Lustenauer. Damit steht die Mannschaft nach fünf Siegen in fünf Spielen auf Platz 1 der Tabelle.
Das Spiel gegen die Gäste mit ihrer ungeliebten, defensiven Abwehr begann mit dem üblichen Abtasten. Nach fünf Minuten stand es 3:3 und noch konnte sich keine Mannschaft hervortun. Die Lehrer Tormaschine tat sich schwer ins Rollen zu kommen, doch Stück für Stück erspielte man sich dann doch einen kleinen Vorsprung. Nach zwölf Minuten stand es 7:5 und so langsam stand die Abwehr der Hausherren besser. Prompt leistete sich Wiblingen die ersten Schnitzer. Gestört durch die immer bessere Abwehr gingen Würfe daneben oder landeten in den Armen der Torhüter. Wenige Minuten später lag die Erste schon mit fünf Toren vorne. Doch bald hatten sich die Gäste wieder gefangen. Es gelang einfach nicht weiter davon zu ziehen. Meistens konnte man nur noch über die schnelle Mitte und Tempogegenstöße einnetzen. Im Standardangriff dagegen verrannte sich der Lehrer Rückraum öfters mal in der Abwehr. Die SG konnte daraus aber kein Kapital schlagen und so ging es beim Stand von 19:13 in die Pause.
Nach der Pause ging das Spiel weiter wie bisher. Dadurch, dass sich keine der beiden Mannschaften steigerte blieb es lange bei einer Fünf- bis Sechs-Tore-Führung für Lehr. Da es kaum gelang den Abwehrblock der Gäste zu überwinden setzte das Team weiter auf Tempohandball. Ein ums andere Mal bestrafte man das schlechte Rückzugsverhalten der Gegner. In der eigenen Defensive kam man jedoch zu selten an den Ball. Die Gäste spielten ihre Angriffe lange aus und fanden immer wieder Lücken in der Abwehr. Vor allem Hannes Kaifel und Daniel Masoldt auf der linken Seite machten den Lehrer Spielern einige Probleme. Gegen Ende wurde es noch einmal unnötig spannend. Etwas zu hektisch und mit einer schwächelnden Defensivleistung ließ man Wiblingen noch einmal herankommen. Die Aufholjagd der Gäste begann jedoch zu spät und so blieben die Punkte in der Halle Nord.
Nächste Woche steht das Auswärtsspiel in Ehingen an. Die TSG konnte bisher alle ihre Heimspiele gewinnen, steht aber aufgrund ihrer mäßigen Auswärtsbilanz „nur“ auf dem fünften Platz. Die Erste ist vorgewarnt, hat Ehingen doch gerade erst die starke Lustenauer Mannschaft deutlich besiegt und so dem SC Lehr die alleinige Tabellenführung ermöglicht.

Siebenmetertore: 6/8 – 1/3
Strafen: 2': 5 (L. Autenrieth, S. Schmid und 3x L. Thierer) – 2 / Rot: 1 (55. L. Thierer) – 0

Es spielten: Matthias Müller (Tor), Heiner Schöllkopf (Tor), Lukas Autenrieth (2), Edwin Burghardt, Philipp Götz (2), Vincent Holocher, Cedric Sander (14), Simon Schmiedel (12/6), Stephan Schmid, Lukas Thierer (3), Alexander Waldenmaier und Armin Ziegler (2).

Bericht des Gegners

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Spielbericht vom 12.10.2019

TV Gerhausen 2 – SC Lehr     24:30 (8:14)

Erste setzt auch in Blaubeuren ihre Siegesserie fort
Schon vor dem Spiel war mit einer starken Abwehr der Gastgeber gerechnet worden. Und auch wenn der SC klar den besseren Start erwischte zeigte sich bald, dass es kein leichtes Spiel werden würde. Nach wenigen Minuten stand es schon 3:0 für unsere Erste, doch dann kam der Lehrer Angriff ins Stocken. Gerhausen spielte eine effiziente 6:0-Deckung und stellte Edwin Burghardt am Kreis gut zu. Unglücklicherweise schien es sich der komplette Rückraum zur Aufgabe gemacht zu haben, den gedeckten Kreis anzuspielen. Die Folge waren oft unnötige Ballverluste. Obwohl die Gastgeber dann bald zum 5:5 aufschließen konnten zeigte Lehr in der Abwehr eine deutlich bessere Leistung als im vorigen Spiel. Dazu kam, dass die Gegner erst Matthias Müller im Tor abschossen und dann immer wieder an seinen starken Paraden scheiterten. Bis zum 7:7 blieb es ausgeglichen, bevor dann Cedric Sander die Handbremse löste und mit zwei schnellen Toren die Gastgeber überrumpelte. So langsam fand das Team die richtigen Mittel gegen die gegnerische Abwehr. Als Konsequenz aus den vielen Toren durch Sander entschied sich Gerhausen diesen in kurze Deckung zu nehmen. Dadurch gab es endlich etwas mehr Platz für den Rest des Angriffs. Simon Schmiedel und Lukas Thierer nutzen ihre Chancen und bauten den Vorsprung aus.
Auch in der zweiten Hälfte lief es erstmal weiter für unsere Erste. Die Aufsteiger schienen bereits geschlagen und zehn Minuten vor Schluss stand es schon 15:26. Doch die Gastgeber machten es noch einmal etwas spannend und versuchten Sander und Schmiedel aus dem Spiel zu nehmen. Angesichts der hohen Führung schien die Konzentration der Ersten etwas nachzulassen. Einige Pässe fielen Gerhausen in die Hände. Ein ums andere Mal war es jetzt der TVG der mit schnellen Angriffen punktete. Doch den Sieg gab die Mannschaft nicht mehr aus den Händen. Im Spiel Vier-Gegen-Vier nutze man noch einmal die freien Räume und legte schnell vier Treffer nach. Mit diesem Sieg hat die Erste bereits jetzt mehr Auswärtspunkte geholt als jeweils in den Jahren zuvor.
Nächsten Samstag steht wieder ein Heimspiel an. Die Mannschaft der SG Ulm/Wiblingen wird zu Gast in der Halle Nord sein. In den vergangenen Jahren hatte man sich immer wieder schwer gegen dieses Team getan. Diese Saison jedoch scheint Wiblingen etwas Probleme zu haben und steht mit zwei Siegen und vier Niederlagen nur im unteren Tabellendrittel. Dennoch darf auch dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Siebenmetertore: 0/1 – 2/3
Strafen: 2': 2 – 3 (P. Götz und 2x L. Thierer)

Es spielten: Matthias Müller (Tor), Valentin Rupp (Tor), Lukas Autenrieth (1), Edwin Burghardt, Philipp Götz (3), Vincent Holocher (1), Jonas Mauermann (1), Paul Patzwahl, Cedric Sander (11/2), Simon Schmiedel (8), Lukas Thierer (2) und Armin Ziegler (3).

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Spielbericht vom 06.10.2019

SC Lehr – TSV Bad Saulgau 2     35:26 (15:11)

Während unsere Erste bisher mit reiner Weste in die Saison gestartet war, hatten die Gäste aus Saulgau keinen so guten Start erwischt. Nach zwei Niederlagen in zwei Spielen stand nur Biberach mit drei Niederlagen schlechter in der Tabelle da. Letztes Jahr hatte man nach langer Führung in Saulgau doch noch verloren und Zuhause dann deutlich gewonnen. Trotz Ausfällen durch kleinere Verletzungen wollte das Team auf jeden Fall den guten Lauf fortsetzen und weitere Punkte sammeln.
Wieder einmal kam die Erste am Anfang nicht so richtig ins Spiel. Dabei war die Abwehrleistung durchaus vorzeigbar. In den ersten zehn Minuten musste Heiner Schöllkopf im Tor nur dreimal hinter sich greifen. Doch im Angriff präsentierte sich die Mannschaft nicht gerade in Bestform. In beinahe jeder Situation versuchte man den gedeckten Kreis anzuspielen oder nahm sich unnötig schwierige Wurfmöglichkeiten. Hauptsächlich dank der Tore über Außen von Lukas Thierer konnte in dieser Phase ein Rückstand verhindert werden. Beim Stand von 6:6 zog Coach Silvano Pulga schließlich die Reißleine und nahm eine Auszeit. Jetzt endlich fand unsere Erste wieder zu ihrem Spiel. Stück für Stück wurde der Abstand größer. Nach 21 Minuten war mit dem 10:6 eine halbwegs komfortable Führung herausgespielt. Erst beim 12:7 gelang Saulgau wieder ein Treffer.
In der zweiten Hälfte stelle Lehr auf eine offensivere Abwehrformation um. Dadurch gelangen immer mehr Kontertore. Es sah bereits nach einem ungefährdeten Sieg aus, lag man doch schon in der 36. Minute mit sieben Toren in Führung. Doch dann machte die Mannschaft immer mehr Fehler in der Abwehr und spielte zu hektisch nach vorne. Es entwickelte sich ein schnelles, beinahe chaotisches Spiel und plötzlich waren die Gäste nur noch zwei Tore vom Ausgleich entfernt (24:22, 48.). Im entscheidenden Moment riss sich das Team jedoch wieder am Riemen und übernahm wieder die Kontrolle. In der Abwehr holte man sich jetzt Ball um Ball und vorne machte allen voran Cedric Sander ein schnelles Tor nach dem Anderen. Den Schlusspunkt, in diesem wechselhaften Spiel, setzte dann Vincent Holocher von Rechtsaußen zum 35:26.
Nächstes Wochenende geht es zum Auswärtsspiel nach Blaubeuren. Der Aufsteiger aus Gerhausen konnten bisher keine Punkte einfahren, kassierten aber auch relativ wenige Tore. Möglicherweise erwartet den SC eine engagierte Abwehr, aber nicht unbedingt der torgefährlichste Angriff. Auch in diesem Spiel wird daher wieder die Lehrer Tormaschine gefragt sein.

Siebenmetertore: 5/6 – 3/3
Strafen: 2': 2 (C. Sander und L. Thierer) – 5

Es spielten: Matthias Müller (Tor), Heiner Schöllkopf (Tor), Felix Autenrieth, Lukas Autenrieth (2/1), Edwin Burghardt, Vincent Holocher (4), Bernd Konrad, Cedric Sander (15/2), Stephan Schmid (1), Simon Schmiedel (4/1), Thomas Telschow, Lukas Thierer (7/1), Alexander Waldenmaier (1) und Armin Ziegler (1).

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Spielbericht vom 28.09.2019

TG Biberach 2 – SC Lehr     31:38 (14:17)

Nach dem deutlichen Heimsieg gegen Ravensburg holt die Erste auch in Biberach zwei Punkte. Da die Mannschaft leicht ersatzgeschwächt war, wurden die freien Plätze auf der Bank durch Spieler aus der 2. Mannschaft aufgefüllt. Die Nachrücker hielten jedoch nicht nur die Plätze warm, sondern unterstützten das Team auch auf dem Feld tatkräftig. Coach Silvano Pulga nutze den breiten Kader aus und wechselte viel.
Zu Beginn waren es jedoch erstmal die Gastgeber, die vorlegten. Während Lehr vorwiegend auf eine Abwehr verzichtete und im Angriff ideenlos agierten, setzte sich Biberacht nach wenigen Minuten mit 5:2 gleich etwas ab. Es schien schon, dass unsere Erste nicht mehr ins Spiel kommen würde, doch dann legte das Team den Schalter um. Schnell war der Rückstand wieder eingeholt und es stand nach elf Minuten bereits 6:6. Die Gastgeber zeigten sich verunsichert und benötigten eine Auszeit um sich neu zu ordnen. In den folgenden Minuten ging es ein wenig hin und her, doch nach und nach ging Lehr in Führung. Während sich die Erste in der Abwehr immer besser abstimmte, fand Biberach immer seltener einen Weg zum Tor. Mit gewohnt schnellen Angriffen wurde dann nachgesetzt und der Vorsprung ausgebaut.
Auch nach der Pause lief es erst einmal weiter für Lehr. Die Führung wurde gehalten und konnte noch ein wenig aufgestockt werden. Doch dann klappte es plötzlich mit der Abwehr nicht mehr. Gerade noch hatte man die Gegner mit der 5:1-Formation überrascht, schon bildeten sich unnötige Lücken. Biberach kam jetzt wieder Tor für Tor gefährlich nah heran. Im entscheidenden Moment zeigte die Mannschaft ihren Teamgeist und hebelte den Angriff der Gastgeber aus. Bald ging es Schlag auf Schlag. Ein Pass nach dem anderen wurde herausgefangen, ein Ball nach dem Anderen erobert. Ein paar blitzschnelle Konter und schon war Biberach so gut wie abgehängt. Die Gastgeber gaben zwar nicht auf und kämpften Tapfer weiter, den Lehrer Sieg konnten sie dennoch nicht mehr abwenden. Damit steht die Mannschaft nach zwei Spielen und 80 geworfenen Toren vorerst auf einem verdienten ersten Platz in der Tabelle. Jetzt gilt es den Schwung mit in die nächsten Spiele zu nehmen. Stehen als nächstes doch erst einmal einige Heimspiele und nur wenige Auswärtsspiele gegen die Aufsteiger an.

Siebenmetertore: 3/4 – 2/2
Strafen: 2': 0 – 3 (E. Burghardt, S. Schmiedel und A. Waldenmaier)

Es spielten: Matthias Müller (Tor), Heiner Schöllkopf (Tor), Lukas Autenrieth (6/2), Edwin Burghardt (2), Philipp Götz (7), Vincent Holocher, Bernd Konrad, Paul Patzwahl (1), Cedric Sander (11), Simon Schmiedel (3), Thomas Telschow, Lukas Thierer (5), Alexander Waldenmaier (2) und Armin Ziegler (1).

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Spielbericht vom 15.09.2019

SC Lehr – TSB Ravensburg     42:31 (17:14)

Neue Saison, neuer Trainer, gleiches Spiel? Nach dem erfolgreichen Pokalspiel am vorangegangenen Wochenende war es am Sonntag endlich wieder so weit. Zum ersten Punktspiel erwartete die Erste den Landesligaabsteiger aus Ravensburg. Wie stark die Gäste nach Abstieg und Neusortierung sein würden war vor dem Spiel noch völlig offen. Der SC Lehr zumindest ging hochmotiviert und mit Vertrauen auf die eigene Heimstärke auf den Platz.
Bereits nach kurzer Zeit zeigte sich, dass Lehr den deutlich besseren Tag erwischt hatte. Im Angriff kaum aufzuhalten und mit einer bärenstarken Torwartleistung im Rücken entstand früh ein kleiner Vorsprung. Nur in der Abwehr haperte es ab und an. Vor allem der Rückraum-Mitte der Gäste machte es, durch seine wuchtigen Angriffe, den Hausherren immer wieder schwer. Zum Glück für Lehr war der zweikampfstärkste Gegenspieler schon vor dem Spiel angeschlagen und konnte nicht dauerhaft auf dem Platz präsent sein. Doch auch so waren die Gäste sicher kein einfacher Gegner. Obwohl die eigene Führung immer weiter anwuchs wurde es zum Ende der ersten Hälfte etwas fahrig. Doch die Halbzeitpause reichte um die Mannschaft wieder aufs Spiel zu konzentrieren. Mit neuem Elan legte das Team noch einmal eine Schippe drauf und überzeugte wieder einmal mit temporeichem Handball. Die Gäste fanden dagegen immer weniger Mittel. Auch eine offensiver stehende Abwehr stellte selten ein großes Hindernis dar. Dank der hohen Führung war es auch zu verschmerzen, dass das Lehrer Spiel am Ende noch einmal hektisch wurde. Es schien als wollte jeder noch einmal einnetzen. Der Ravensburger Trainer witterte trotz Elf-Tore-Rückstand noch eine kleine Chance und versuchte es kurz mit einer offensiven Manndeckung. Aber auch das änderte an dem deutlichen Ergebnis nichts mehr.
Das nächste Spiel steht dann in zwei Wochen an. Am 28.09. geht es nach Biberach, zu einer Mannschaft von der man nie wissen kann in welcher Zusammensetzung sie antritt.

Siebenmetertore: 2/2 – 5/8
Strafen: 2': 7 (E. Burghardt, C. Sander, 2x S. Schmid, 2x S. Schmiedel und L. Thierer) – 4

Es spielten: Matthias Müller (Tor), Valentin Rupp (Tor), Heiner Schöllkopf (Tor), Lukas Autenrieth (7/1), Edwin Burghardt (1), Philipp Götz (6), Vincent Holocher (3), Cedric Sander (11), Stephan Schmid (4), Simon Schmiedel (5), Lukas Thierer (3), Alexander Waldenmaier (1) und Armin Ziegler (1).

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Spielbericht vom 07.09.2019

SC Lehr – HC Lustenau     38:23 (18:10) / 1. Runde Bezirkspokal

Der Ersten gelang nach einer etwas chaotischen Saisonvorbereitung ein gelungener Start in die neue Spielzeit. In der ersten Runde des Bezirkspokals erspielte sich der SC Lehr einen überlegenen Sieg. Vor zahlreichen Zuschauern in der Halle Ulm Nord konnte die Mannschaft dank intensivem Tempospiel die Gäste schnell abhängen. Lustenau setzte auf seine Zweikampfstärke und machte es der Abwehr immer wieder schwer. Doch auch dank starker Torwartleistungen kamen die Gäste bald nicht mehr hinterher. Trotz insgesamt drei roter Karten blieb das Spiel sportlich und fair. Beide Mannschaften taten sich aber mit der konsequenten Linie der Schiedsrichter zeitweise schwer.
Mit diesem zu jeder Zeit ungefährdeten Sieg zeigte sich die Mannschaft bereit für das erste Punktspiel am kommenden Sonntag gegen Ravensburg.

Siebenmetertore: 6/8 – 3/5
Strafen: 2': 5 (2x S. Schmid, 2x L. Thierer und A. Ziegler) – 7 / Rot: 1 (20. P. Götz) – 2

Es spielten: Matthias Müller (Tor), Heiner Schöllkopf (Tor), Lukas Autenrieth (5/3), Edwin Burghardt, Philipp Götz, Vincent Holocher (3), Cedric Sander (16/2), Stephan Schmid (1), Simon Schmiedel (6), Lukas Thierer (6/1), Alexander Waldenmaier (1) und Armin Ziegler.

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